marathonläufer
Christian
Kreienbühl
 
 
27. März 2014
#ckr BLOG - Wie kriegt man eine echte Helmfrisur?

In letzter Zeit habe ich für das Grundlagen-Training nicht nur viel Zeit im Wasser (Aqua Jogging), sondern noch viel mehr Stunden auf dem Rennvelo verbracht. Als Greenhorn in dieser Sportart ist mir aufgefallen, dass es viele ungeschriebene Gesetze gibt, an die man sich tunlichst hält. Grundregel Nummer 1: keine Unterhosen unter den Velohosen.

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20. Februar 2014
#ckr BLOG - Was bist Du: Delfin, Kröte, Pferd, Eule, Hund oder Heuschrecke?

Auch als wasserscheuer Läufer halte ich mich ab und zu im Hallenbad auf, um dort Aqua-Running-Trainingseinheiten zu absolvieren. Dazu trägt man eine Neopren-Auftriebshilfe um die Hüfte, die dafür sorgt, dass der Kopf ständig über dem Wasser schwebt, obwohl man kraftlos im Wasser liegt.

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01. - 23. Februar 2014
Trainingslager Portugal

3 Wochen Trainingslager in Portugal (Monte Gordo).
23. Januar 2014
#ckr BLOG - Kennst Du den Bahnschrankenübergangsbeschleunigungsstress?

Die Deutsche Sprache erlaubt es, fast beliebig lange Wörter zusammenzusetzen und so komplexere Begebenheiten mit einem einzigen Wort zu umschreiben: Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitänsmütze. Während einiger langen Trainings im Januar hatte ich genügend Zeit einige Begriffe zu kreieren, die uns Läufer verbinden.

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19. Januar 2014
Grüsse aus Tel Aviv (Kurzurlaub)!

 
20. Dezember 2013
#ckr BLOG - Körnchen picken oder Guetsli spachteln?

«Musst Du speziell auf Deine Ernährung achten?» «Kannst Du normal essen?» Diese Fragen höre ich als Halbprofi-Sportler oft. Hier meine Antworten.

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15. Dezember 2013
Kreienbühl Post-Cup-Sieger

Christian Kreienbühl konnte sich nach seinem zehnten Gesamtrang zwar im Gegensatz zu Schlumpf nicht als Post-Cup-Tagessieger feiern lassen. Als viertbester Schweizer hinter Mario Bächtiger (6.), Adrian Lehmann (7.) und Matthias Kyburz (9.) behauptete sich der Rütner aber sicher an der Spitze des Post-Cup-Gesamtklassements. «Dieser Sieg war mein Ziel», sagte Kreienbühl, der deshalb kalkuliertes Risiko eingegangen sei. Er lief vorsichtig und wollte in den engen Kurven einen Sturz unbedingt vermeiden. «Denn das wäre blöd gewesen - nicht nur für den Post-Cup, sondern auch hinsichtlich des Fernziels, der Europameisterschaften nächsten Sommer in Zürich.»

«Recht gut» sei seine Taktik aufgegangen, sagte Kreienbühl, der von heiklen Phasen wie angestrebt verschont blieb. Nicht erreicht hat der Oberländer sein persönliches Rangziel. Den anvisierten Podestplatz im Post-Cup-Tagesklassement musste er allerdings erst ganz am Schluss abschreiben, als ihn Kyburz, der aktuelle OL-Weltcup-Sieger und letztjährige Sprint-Weltmeister, überspurtete. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb)

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30. November 2013
Abraham siegt, Kreienbühl hofft

Mit den Rängen 1 und 18 setzten Tadesse Abraham vom LC Uster und der Rütner Christian Kreienbühl am Basler Stadtlauf unterschiedliche Akzente. Ersterer wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht. Der 31-Jährige schrieb das, was er selber «eine wunderbare Geschichte» nennt. Er siegte zum dritten Mal in Folge, etwas, was bei den Elite-Männern in Basel bisher einzig Pierre Délèze geglückt ist. «Ich bin glücklich», sagte Abraham nach den 7,55 km. Schliesslich hielt er Bernard Matheke (Ken) und die weiteren Verfolger Simon Tesfay (Uster), Kadi Nesero (Äth) und den schnellsten Schweizer, Mario Bächtiger (Rapperswil), mit Abständen zwischen 3 und 13 Sekunden auf Distanz.

Nicht standesgemäss unter den Verfolgern reihte sich Christian Kreienbühl ein. Der Rütner Marathon-Spezialist belegte mit einem Rückstand von 1:12 Minuten Rang 18. «Meine Leistung ist kaum erwähnenswert», sagte er. Das hatte seinen Grund: Bis fünf Tage vor dem Rennen lag der WM-Teilnehmer mit Fieber und einer starken Erkältung im Bett. Als siebtbester Schweizer punktete er aber immerhin für den Post-Cup. Sein Führungspolster ist damit vor dem Schlussrennen, dem Zürcher Silvesterlauf, relativ gross. «Es ist rasch etwas passiert», sagte Leader Kreienbühl. «Aber ich habe meine Baisse nun eingezogen.»
(Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: athletiX.ch)

[Bericht]
22. November 2013
#ckr BLOG - Laufausrüstung zu Weihnachten: eine schöne Bescherung?

Glücklicherweise ist die Ausrüstung für den Läufer eine verhältnismässig einfache Angelegenheit. Vergleicht man den Laufsport zum Beispiel mit Triathlon, Fallschirmspringen oder Reiten, kommt man nicht nur billiger davon, sondern spart beim Reisen in die Trainingslager auch ein grosses Bündel an Gepäck und Nerven. Nichtsdestotrotz handelt der folgende Text von den Tücken der Läufer-Ausrüstung und dem damit verbundenen Weihnachtsstress.

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16. November 2013
Corrida Bulloise: Dritter Schweizer beim 300. Wettkampf meiner "Karriere"

Im Lauf der Männer über 8 km war der 1500-m-Läufer Mario Bächtiger der schnellste Schweizer Läufer. Auf der ansteigenden Zielgraden distanzierte er Adrian Lehmann (Langenthal) um fünf Zehntel, der drittklassierte Christian Kreienbühl büsste noch zehn Sekunden ein. Gleichwohl fühlte sich der WM-Teilnehmer im Marathon auch als Sieger. Kreienbühl sammelte deutlich mehr Punkte als Andreas Kempf, sein Widersacher im Gesamtklassement.

In der Post-Cup-Wertung, der bedeutendsten nationalen Laufserie, führen nach drei von fünf Läufen der Marathon-Spezialist Christian Kreienbühl und die Triathletin Nicola Spirig. Die Olympiasiegerin wird auch den Basler Stadtlauf (30. November) und den Silvesterlauf in Zürich (15. Dezember) bestreiten, welche den Post-Cup 2013 abschliessen. Somit nimmt die Zürcherin wie Kreienbühl die Pole-Position im Kampf um den mit 7000 Franken dotierten Overall-Titel ein.
(Text: Post-Cup)

[Bericht]
09. November 2013
Goldige Fans

Der ckr-Fanclub stellt die beiden Gold-Fans vor.

Rats
Nach einer OK-Sitzung des Altstätter Städtlilaufs zu Beginn dieses Jahres mit anschliessendem Barbesuch in Rats Lokal zeigte sich dieser vom intensiven Werben der Gebrüder Marti hinsichtlich der Vorzüge des Fanclubs eher unbeeindruckt, knallte dafür ein Bündel Banknoten auf den Tisch und merkte an, dass er das mache, weil Chrigel "eifach än geile Siech" sei, der auch mal gelegentlich Fünfe gerade sein lasse und ein Bier saufe. [weiterlesen...]

Guru
Chrigels Marathon-PB von Berlin 2012 wurde vom Guru auf Grund des Eindrucks, den er von ckr am Städtlilauf gewonnen hat, praktisch auf die Sekunde genau vorausgesagt, was eine gute aber längst nicht die einzige Erklärung für den Ursprung dieses Spitznamens liefert. [weiterlesen...]
18. Oktober 2013
#ckr BLOG - Wie lange kannst Du mit Marathon Weltrekordhalter Wilson Kipsang mitlaufen?

Vor Kurzem lief Wilson Kipsang in Berlin mit 2:03:23 h einen neuen Marathon Weltrekord. Für Nichtsportler völlig unvorstellbar, mit welchem Tempo er diese 42.195 km abgespult hat. Ein kleiner Vergleich zur Illustration.

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26. September 2013
«Da kann noch viel passieren»

Der Post-Cup-Leader Christian Kreienbühl zu seiner Leaderposition.

Nach Jungfrau-Meile und Greifenseelauf geht der Post-Cup in eine achtwöchige Pause, ehe es mit den Vorweihnachläufen in Bulle, Basel und Zürich zum Finale kommt. Mit Christian Kreienbühl und Ursula Spielmann-Jeitziner führen zwei bekannte, aber auch überraschende Spitzenathleten das Klassement an.

Wie beurteilen Sie Ihren persönlichen Auftakt zum diesjährigen Post-Cup?
Das war ein Auftakt nach Mass. Besser wäre kaum möglich. Die Jungfrau-Meile (2.) lief perfekt und ebenso der Greifenseelauf (1.).

Wie schätzen Sie Ihre jüngste Leistungen am Greifenseealauf ein (Rang 10 und die Zeit von 1:08:02)?
Berauschend ist auch meine Zeit nicht, was für mich aber keine Rolle spielt, zumal sie noch immer besser ist als jene bei meinem letzten Greifenseelauf vor zwei Jahren.

Welchen Stellenwert genoss das Rennen?
Einen hohen. Ich wollte den Schweizer Meistertitel, ich wollte die Maximalpunktzahl im Post-Cup. Darum war die Pause nach dem WM-Marathon von Mitte August auch nur sehr kurz (2 Wochen). Darum werde ich mir nun nochmals eine Pause, diesmal von drei Wochen, gönnen.

Welche Perspektiven ergeben sich nun auf das Post-Cup-Gesamtklassement?
Auf November/Dezember werden die Karten nochmals neu gemischt. Und ich bin vorsichtig. Andreas Kempf, mein nächster Verfolger, ist vor allem am Greifensee (16./4. Post-Cup) sehr gut gelaufen. Und Michael Ott (12./3.) schreibe ich auch nicht ab. Wenn er vorbereitet zu den Vorweihnachsläufen antritt, ist mit ihm ebenso noch zu rechnen. Ich werde weiterhin mein Level abrufen müssen, sonst geht es plötzlich ruckruck, zackzack.

Welchen Stellenwert haben die Post-Cup-Rennen im Hinblick auf die Leichtathletik-Europameisterschaften des nächsten Jahres in Zürich?
Für mich ist die EM als Fernziel jetzt noch weniger zentral. Für mich ist der Post-Cup von Bedeutung. Bis vor einem Jahr gab's für mich im Gesamtklassement kein Vorbeikommen an Philipp Bandi. Auch nicht vor zwei Jahren, als ich nach dem ersten Wettkampfblock ebenfalls in Führung gelegen hatte. Jetzt, nach Phils Rücktritt, lockt ein Podestrang, wenn's weiter toll läuft gar der Sieg. Und diese Post-Cup-Rennen sind für mich höchst attraktiv: finanziell, von der Spannung und dem Vergleich mit den besten Schweizern, vom hohen Niveau her, von der Ambiance, den Zuschauern. Mir gefallen diese Rennen enorm.

(Text: Post-Cup, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)
21. September 2013
Dritter Titel für Kreienbühl

Christian Kreienbühl erreichte das Ziel zwar «nur» als Zehnter, reckte aber dennoch freudestrahlend seine Arme in die Höhe und durfte sich von EM-Maskottchen Cooly ausgiebigst knuddeln lassen. Als bester Schweizer nämlich sicherte er sich mit seinem Top-Ten-Platz den nationalen Titel im Halbmarathon.

«Eine Meisterschaft zu gewinnen, ist immer etwas Spezielles», sagte der Rütner, der nach dem Marathon-Titel 2012 sowie demjenigen über 10 km auf der Bahn in diesem Jahr nun bereits SM-Goldmedaillen in drei verschiedenen Disziplinen besitzt. Und diesen Erfolg gerade am Greifenseelauf feiern zu können, der aufgrund der vielen bekannten Gesichter am Streckenrand ohnehin einen hohen Stellenwert besitze für ihn, sei «wirklich super».

Dass er mit der Zeit von 1:08:02 seine Halbmarathon-Bestmarke um über zwei Minuten verpasste, störte Kreienbühl nicht im Geringsten. «Heute ging es mir einzig um den Rang», sagte der 32-Jährige, der mit seinem Sieg gleichzeitig die Führung im Post-Cup übernahm. Nach seinem WM-Einsatz in Moskau (35.) habe er nicht wie üblich nach einem Marathon eine dreiwöchige Erholungsphase eingelegt, sondern - um die Form einigermassen zu konservieren - weiterhin trainiert. Allerdings nur reduziert, weswegen er nicht gewusst habe, wo genau er stehe, und entsprechend defensiv gelaufen sei.

Dennoch konnte Kreienbühl, der sich auf einen Dreikampf um den Titel eingestellt hatte, seinen grössten Widersacher Michael Ott nach zwei Dritteln der Strecke distanzieren. Und anders als vor einem halben Jahr, als der vermeintlich geschlagene Ott sich noch einmal aufgefangen und sich zum Schweizer Meister 10 km gekrönt hatte, vermochte dieser diesmal nicht mehr zu reagieren.

Der Berner Marcel Berni jedoch hielt länger mit und blieb auch nach einer leichten Tempoverschärfung Kreienbühls zumindest in Schlagdistanz. «Es war hart und ich war mir meiner Sache bis zum Schluss nicht sicher», sagte Kreienbühl, der ein gleichmässiges Rennen ohne Schwächephasen lief, seine suboptimale körperliche Verfassung aber nicht verleugnen konnte. Die Pause, die er sich nun mit Verspätung gönnt, hat sich der neue Schweizer Meister jedenfalls redlich verdient.

(Text: Zürcher Oberländer, Daniel Hess | Bild: PHOTOPRESS)

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20. September 2013
#ckr BLOG - Wie vereint man Spitzensport und Spitzenjob?

Ab sofort blogge ich monatlich auf Facebook für UBS Athletics.
Mit meinem ersten Blog-Beitrag mache ich Euch alle zu Morgenjoggern und reduziere Euren Kaffee-Konsum drastisch!

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13. September 2013
Fischer und Kreienbühl in der Pole-Position

Die Strassenlauf-Asse Sabine Fischer (LC Rapperswil-Jona) und Christian Kreienbühl (TV Oerlikon) schoben sich bei der Jungfrau-Meile in Interlaken mit ihren zweiten Rängen in die Favoritenrolle für den Post-Cup 2013. Die Tagessiege über die 1,609 km gingen an Andrina Schläpfer (ST Bern) und Jan Hochstrasser (BTV Aarau).

Die 20-jährige Schläpfer, die vor drei Jahren mit einer Silbermedaille von den Youth Olympic Games heimgekehrt war, lancierte den entscheidenden Angriff auf dem leicht abfallenden Terrain ein paar hundert Meter vor dem Ziel. Diesen Vorsprung rettete sie ins Ziel. «Mit diesem Erfolg hätte ich nicht gerechnet», sagte die 1500-m-Läuferin. «Die Trainingswerte waren in letzter Zeit nicht überragend.» Schläpfer bestreitet am Samstag die Staffel-SM in Aarau und wird in einer Woche, wenn am Greifenseelauf die zweite Post-Cup-Wertung ansteht, an den Team-SM in Basel starten.

Ebenso glücklich wie Schläpfer zeigte sich Sabine Fischer. «Ich habe nur auf die Schweizer Konkurrenz geschaut und nicht auf die Zeit. Ich bin froh, dass ich mehr als nur eine Handvoll Punkte sammeln konnte», meinte die Glarnerin. Fischer würde mit ihrem Trainingsstand lieber einen Halbmarathon laufen. Dieser steht in einer Woche am Greifenseelauf in Uster an. Dort wird die 40-Jährige wohl im Post-Cup die Führung übernehmen. In Bulle, Basel und Zürich wird sie nur noch schwer von der Spitze zu verdrängen sein.

Jan Hochstrasser: Von Nizza nach Interlaken
«Mit Blick auf die Startliste wusste ich um meine gute Chance auf den Tagessieg», sagte Jan Hochstrasser, der diese Woche noch an den Jeux de la Francophonie in Nizza (Fr) über 800 m gestartet ist. Er verwies Kreienbühl, der vor vier Wochen den WM-Marathon in Moskau (Russ) bestritten hatte, um neun Zehntel auf Rang 2. «Am Greifenseelauf werde ich Moskau wohl noch mehr spüren als heute über die Meile», sagte der Zürcher. Im Hinblick auf Interlaken hatte Kreienbühl bloss ein Bahntraining eingeschaltet. «Ich bin hier gestartet, um ein paar Post-Cup-Punkte zu holen, jetzt sind es gleich 20 Zähler geworden. Ich bin mehr als zufrieden», fügte er hinzu.

Auf Platz 3 liefen Lisa Kurmann (LV Winterthur), die Schweizer Meisterin über 1500 m, sowie Andreas Kempf (TSV Düdingen), der Saisonbeste über 5000 m in diesem Jahr.

(Text: Post-Cup | Bild: athletiX.ch)

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11. September 2013
Swiss Starter des Monats August

Ihr seid die Besten!
«Christian Kreienbühl ist der Swiss Starter des Monats August»

Diesen Wettbewerb habt IHR für mich gewonnen! Vielen herzlichen Dank für Eure Stimmen. Ich werde Euch spätestens bei der Wahl zum Schweizer Leichtathleten des Jahres wieder mit Wahlpropaganda nerven...
8. September 2013
Ehrenstarter beim Geländelauf am Bachtel

Beim Geländelauf am Bachtel in Oberdürnten liessen sich mit den beiden WM-Teilnehmern im Marathon, Christian Kreienbühl und Patricia Morceli, sowie der jungen Dürntner Triathletin Alissa König einige bekannte Gesichter sehen. Allerdings nicht als Aktive auf der Strecke, sondern in der Funktion der Starter (Kreienbühl und König) sowie als Betreuerin (Morceli).

Und vor allem die zwei Marathon-Spezialisten zeigten Emotionen. «An diesen Lauf habe ich besonders gute Erinnerungen», sagte der Rütner Kreienbühl, «hier glückte mir vor 21 Jahren mein erster Tagessieg.» Er erinnerte sich, wie dieser von den direkten Konkurrenten ungläubig zur Kenntnis genommen wurde. Für sie war der Quereinsteiger Christian Kreienbühl kein Begriff. Ob er nicht etwa abgekürzt habe, fragten sie ihn.

Gute Arbeit leistete in Oberdürnten Patricia Morceli, obwohl sie verletzungsbedingt nicht selber teilnehmen konnte. Sie betreute ihre drei Jahre ältere Schwester Andrea von Ah. Diese bringt im Gegensatz zu ihr wenig Erfahrung mit im Laufsport. «Ich habe erst vor zwei Jahren begonnen», sagte von Ah. Dank den Trainingsplänen, den Tipps und womöglich auch dem Talent von Morceli stellten sich die Fortschritte rasch ein. Rang 7 resultierte gestern - und ein Motivationsschub im Hinblick auf den Herbsthöhepunkt, den Greifensee-Lauf am übernächsten Samstag.

(Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb)
5. September 2013
Wählt mich!

Ich wurde zur Wahl als Swiss Starter des Monats August nominiert! Um zu gewinnen brauche ich nun Deine Hilfe:

>> zur Wahl << (geschlossen)

Für die Wahl ist keine Registrierung nötig - nur 1 Klick. Dauert ca. 10 Sekunden. Herzlichen Dank für Deine Unterstützung!
Falls Du ausserdem auf Facebook kommentierst, hast Du die Chance einen tollen Preis zu gewinnen!
17. August 2013
Es war motivierend, an Konkurrenten vorbeizufliegen

Die Schweizer WM-Debütanten Christian Kreienbühl und Michael Ott belegten beim WM-Marathon in Moskau die Ränge 35 und 41. Der Rütner Kreienbühl zeigte bei seinem Lauf in 2:21:17 Stunden eine taktisch reife Leistung. Auf den ersten 35 Kilometern spulte er die 5-Kilometer-Abschnittszeiten konstant zwischen 16:13 und 16:55 Minuten ab, ehe er noch 17:12 Minuten lief. Er liess sich vom Tempo seiner Gegner nicht mitreissen. Der 32-Jährige rutschte in der Zwischenwertung stetig nach vorne und war am Ende um 25 Plätze besser klassiert als sein Melderang.

Das Schlussergebnis Ihres WM-Debüts dürfte besser sein, als von Ihnen erwartet. Wie erklären Sie sich das Resultat?
Ich bin äusserst zufrieden, das ist richtig. Glücklich sowohl mit dem Rang wie mit der Zeit von 2:21:17 Stunden. Mit weniger als sechs Minuten Zeitverlust auf die persönliche Bestzeit schnitt ich vergleichsweise stark ab. Die hohen Temperaturen und der Wind forderten hier ihren Tribut. Aber wir, Michael Ott (Trainings- und Teamkollege - die Red.) und ich, hatten uns richtig auf diese Herausforderung eingestellt. Mit Ausnahme einer kleinen Baisse zwischen Kilometer 30 und 35 lief es wunschgemäss. Leider konnte Michi auf der zweiten Streckenhälfte nicht mehr ganz mithalten.

Sie sind siebtbester Europäer. Wie tönt das?
Das tönt wirklich unglaublich gut. Aber das will ich nicht überbewerten. Die stärksten Italiener, Deutschen oder etwa die Polen fehlten - oder auch Viktor Röthlin. In einem Jahr an der Heim-EM in Zürich wird sich ein anderes Bild der Europäer präsentieren. Euphorie macht sich also keine breit. Extrem super finde ich dieses Resultat nicht.

Mit welcher Taktik stiegen Sie in Ihre WM-Premiere?
Sehr vorsichtig. Zusammen mit Michael Ott befand ich mich in den allerhintersten Positionen. Das war nicht ganz einfach. Viel Geduld war gefordert. Und das, obwohl wir im Bereich unserer Bestleistungen anliefen. Aber wir waren nie über unseren Möglichkeiten unterwegs, wir liefen unseren Rhythmus. Das begann sich immer stärker auszuzahlen.

Inwiefern?
Mit der Zeit machten wir Positionen gut. Und plötzlich, ab Kilometer 30, sammelten wir ruck, zuck einen um den anderen ein. Das baut dich auf, ist sehr motivierend, wenn du so an deinen Konkurrenten vorbeifliegst. Da zeigte sich, dass viele in der Anfangsphase über ihren Verhältnissen gelaufen waren. Und auch wenn Michi in dieser Phase nicht mehr meinen Rhythmus laufen konnte, gelang ihm ein starkes Rennen.

Was überraschte Sie am meisten?
Neben der erfreulichen Rennentwicklung waren es die vielen Schweizer an der Strecke. Sie waren wichtige Stützen und schön verteilt über die gesamte Rundstrecke. Speziell meinetwegen waren meine Eltern, gegen zehn Fan-Klub-Mitglieder sowie sechs Vereinsmitglieder des TV Oerlikon dabei.

(Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: Mitchell Media, Daniel Mitchell)

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