marathonläufer
Christian
Kreienbühl
 
 
8. Mai 2013
Selektion für WM-Marathon

Nun bin ich von Swiss Athletics für den Marathon an der Weltmeisterschaft in Moskau selektioniert worden. Der Start zum Marathon ist am Samstag, 17. August 2013 um 15:30 Ortszeit und führt über eine interessante und schnelle Strecke.

Grosse Vorfreude, Respekt vor dem Grossanlass und schon jetzt etwas Nervosität, wenn ich an den Lauf denke...

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7. Mai 2013
ckr News Nr. 02

Was ist das Härteste beim Marathon? Die Antwort dazu findest Du im aktuellen Newsletter!
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6. Mai 2013
Was ist das Härteste beim Marathon?

Das Härteste beim Marathon? Es sind nicht die zwei letzten Kilometer vor dem Ziel, sondern es sind die zwei letzten Wochen vor dem Start! Was man "im Kopf" während dieser Zeit durchmacht, ist die reinste Achterbahnfahrt. Zwei Wochen vor dem Tag-X beginnt die sogenannte "Tapering-Phase", während der man das Training umfangmässig um ca. 30% bzw. 60% reduziert. Weil man davor 12 Wochen lang fast jeden Tag zwei Mal täglich trainiert hat, führt das zu den merkwürdigsten Gedankenspielen. Es gibt folgende drei Phasen:

Zweifel (14 bis 7 Tage vor dem Marathon):

Durch den plötzlich reduzierten Trainingsumfang beginnt man alles zu hinterfragen.
· Habe ich wirklich genug trainiert?
· Habe ich mich vor dem letzten Marathon nicht besser gefühlt als jetzt?
· Was ist das für ein komisches Zwicken im rechten Bein?
· Beim Training im Marathon-Tempo: Wie um Himmels Willen soll ich in dieser Pace einen Marathon laufen? Unmöglich?!
Dies ist die härteste Zeit vor einem Marathon. Und obwohl man weiss, dass sie kommt - man kann es nicht verhindern. Zweifel gehören wohl einfach dazu und sind vielleicht die Voraussetzung, damit man später in die dritte und letzte Phase (Fokus) findet.

Gleichgültigkeit (6 bis 4 Tage vor dem Marathon):

Man (und das Umfeld) versucht sich mit Selbstbeschwörung zu beruhigen.
· Ach, es kommt schon gut. Vor dem letzten Marathon hat es sich gleich schlecht angefühlt.
· Eigentlich ist das Resultat ja egal, schliesslich hat man 12 Wochen gut trainiert und den "inneren Schweinehund" überwunden.
· Der Weg war das Ziel. Das Leben geht weiter.

Fokus (3 bis 0 Tage vor dem Marathon):

Drei Tage vor dem Marathon beginnt man mit dem sogenannten "Carbo-Loading". Während dieser Zeit füllt man seine Speicher mit Kohlenhydraten. Dies ist zudem der Startschuss für die letzte Phase. Plötzlich haben sich alle Zweifel und die ganze Gleichgültigkeit in pure Motivation verwandelt. Man denkt in diesen drei Tagen ausschliesslich an den Marathon. Jede und jeder redet nur noch darüber und die Zeitungen, Social Media etc. drehen sich nur noch um Marathon. Man geht die Startliste zum x-ten Mal durch und sucht sich seine härtesten Konkurrenten heraus. Man weiss plötzlich, dass während der Vorbereitung alles perfekt gelaufen ist und eine neue persönliche Bestzeit im Rahmen des Möglichen liegt. Alle Zweifel und alle Gleichgültigkeit sind plötzlich weggeblasen. Denkt man an den Start, entwickelt sich sofort ein mulmiges Gefühl in der Magengegend und man spürt Nervosität aufsteigen, die sich dann laufend verstärkt, je näher der Start rückt. Man ist froh, dass man sich an Routinen halten kann, die man bei früheren Marathons bereits erfolgreich getestet hat. Man will nur noch eines: laufen. Startschuss = Erlösung.

Wie oben angetönt denke ich, dass man mit negativen Gedanken einfach leben muss. Es hilft zu wissen, dass es sie geben wird. Während der nächsten "Zweifel"-Phase, lese ich dann einfach diesen Text nochmals durch und ich werde wissen, dass der "Fokus" schon noch kommen wird...
04. Mai 2013
SOLA-Stafette: 2. Rang mit dem "TV Oerlikon 1"

Mit dem Team TV Oerlikon 1 konnten wir dieses Jahr an der SOLA-Stafette den 2. Rang ergattern. Schöner Trost: Das Sieger-Team gewann mit zwei Mitgliedern des ckr-Fanclub Vorstandes.

Das Team TV Oerlikon 2 erreichte den hervorragenden 18. Rang von 876 klassierten Teams.

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7. April 2013
SM-Silber für Kreienbühl

Wieder einmal als SM-Zweiter lief der Titelgewinner des Vorjahres, Christian Kreienbühl, ein. Doch auch der Rütner, der im Gesamtklassement Platz sieben belegte, hatte keinen Grund zur Frustration. «Ich wusste von der guten Form von Michael und stellte schon auf den ersten Kilometern fest, dass ein Mitgehen mit ihm ins Verderben geführt hätte.» Und weil Ott nicht einbrach, blieb ihm Rang zwei. «Ich holte das Optimum aus dem Tag heraus», sagte Kreienbühl. Nur letzten Herbst in Berlin war er schon schneller als die 2:17:46 gelaufen (2:15:35), als er die Norm für die WM diesen August unterbot. Mit seiner gestrigen Zeit knackte Kreienbühl nun wie Abraham, Ott sowie Patrick Nispel die EM-Limite von 2:24. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: Zürich Marathon, Marc Weiler)

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25. März 2013
Gemischte Gefühle

Bereits am Samstag gab es für Christian Kreienbühl eine Medaille. Es fehlte nicht viel, und sie wäre aus Gold gewesen. Bis einen Kilometer vor dem Ziel lag der Rütner noch vor Michael Ott, musste sich diesem letztlich aber trotz einer neuen Bestzeit von 29:51 Minuten um 12 Sekunden geschlagen geben und belegte vor Marcel Berni (Köniz) Rang zwei. Der amtierende Marathon-Schweizer-Meister hatte denn auch gemischte Gefühle: «Mit der Zeit bin ich sehr zufrieden und Silber ist okay; aber ich hätte natürlich gerne gewonnen.»

Kreienbühl wirkte nach seinem drei-wöchigen Höhentraining auf Teneriffa nicht allzu spritzig, biss sich aber durch. «Es war ein Krampf», gestand er, was ihn aber nicht daran hinderte, von Beginn weg an der Spitze zu laufen. Nicht so Titelverteidiger Sven Riederer. Der Olympia-Achte im Triathlon von London war offensichtlich nicht im Vollbesitz seiner Kräfte und verpasste den Anschluss früh. Statt zum erwarteten Dreikampf kam es deshalb zu einem Duell Kreienbühl gegen Ott. Dem Rütner gelang es zwischenzeitlich, seinen Widersacher, mit dem er in diesem Jahr fünf Wochen in Trainingslagern verbrachte, wenige Meter hinter sich zu lassen. «Auf dem letzten Kilometer ging mir aber die Luft aus», sagte der 31-jährige Athlet des TV Oerlikon. «Nachdem ich zu ihm hatte auflaufen können, liess er mich widerstandslos ziehen», sagte der neue Schweizermeister, der froh war, seinen Trainingskollegen in einem wichtigen Rennen endlich einmal bezwungen zu haben. «Das gibt mir Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben», sagte der Kilchberger, der bereits auf das nächste Duell beim in zwei Wochen stattfindenden Zürich Marathon vorausblickte.
(Text: Zürcher Oberländer, Daniel Hess)
23. März 2013
Vize-Schweizermeister 10km Strasse

· Saison mit neuer Farbe eröffnen - Gelb ist das neue Orange. ✔
· Fanclub-Fahne einweihen. ✔
· 10km zum ersten Mal unter 30min laufen. ✔
· Top Ten Platz der ewigen Schweizer Bestenliste ergattern. ✔
· Podestplatz mit TV Oerlikon in der Mannschaftswertung holen. ✔
· Tag mit Freunden gemütlich ausklingen lassen. ✔
· SM-Titel 2013.

>>> Fanclub: Rück- und Ausblick <<<

[Resultat]   [Bericht]   [Vorschau Fanclub]
16. März 2013
Trainingslager in Teneriffa

Das Höhentrainingslager Teneriffa in Zahlen:

Aufenthalt in Teneriffa in Tagen: 22
...davon Regentage: 5
...davon ohne Trainingseinheit: 0
Trainingseinheiten insgesamt: 42
...davon reine Laufeinheiten: 36
...davon Laufeinheiten als Runden (Hin- ≠ Rückweg): 2
Trainingskilometer (Laufen): 570
Höhenkilometer (Laufen) gemäss Garmin Connect (Elevation Gain): 11
Längste Trainingseinheit in Kilometern: 39
Laufschuhe zerschlissen in Paaren: 1.5
Sponser Recovery Drink Pulver konsumiert in Kilogramm: 1.2
Zurückgelegte Strecke mit Mietauto in Kilometern: 1250
Wie lange wir uns Schneeketten oder Allradantrieb gewünscht hätten in Stunden: 3
Ganze Tage ohne Internet: 12
Tage mit Stromausfällen: 4
Kanarische Runzelkartoffeln gegessen in Kilogramm: gefühlte 10
13. März 2013
ckr News Nr. 01

Einblick in meinen Trainingsplan? Newsletter lesen!
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26. Februar 2013
Marathontraining mit dem Schweizer Meister

Kurzer Artikel über den ckr-Fanclub in der aktuellen Ausgabe von FIT for LIFE (Nr. 3/2013).
Vielen Dank, FIT for LIFE!
Vielen Dank, ckr-Fanclub!

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22. Februar 2013
Auf dem Sprung an die Spitze

Interview aus dem Frischluft Frühling Magazin vom Sportfachgeschäft Jäckli und Seitz AG (St. Gallen).
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01. - 16. Februar 2013
Trainingslager Portugal

2 Wochen Trainingslager in Portugal (Monte Gordo).
19. Januar 2013
3. Rang beim internationalen Cross de Vidy (Lausanne)

Beim internationalen Cross de Vidy (Lausanne) gelang mir mit Rang 3 über 8km ein gutes Resultat im neuen Jahr. Im Rahmen des CISM-Länderkampfes platzierte sich unser Schweizer Team auf Rang 1 - vor Belgien und Luxemburg. (Bild: athletiX.ch)

>>>  Fanclub: Heisses Rennen im Schnee  <<<

[Resultat]   [Bericht 1 | Bericht 2]
31. Dezember 2012
Frohes neues Jahr aus Doha (Qatar)!

 
22. Dezember 2012
Steht Marathonläufer Christian Kreienbühl 2013 vor seiner erfolgreichsten Saison?

Am 30. September 2012 stellte der Rütner Christian Kreienbühl am Berlin-Marathon mit 2:15:35 eine neue persönliche Bestzeit auf. Mit dieser grossartigen Leistung hat er die WM-Limite für 2013 geschafft und ist momentan hinter Weltklasseläufer Röthlin der zweitbeste Schweizer. Wir wollten wissen, wie sich der erfolgreiche Läufer auf die Saison 2013 vorbereitet und welche Ziele er sich setzt. (Text: Rütner/Düntner, Paul Kluser)
[weiterlesen...]
20. Dezember 2012
christian is all in

Neu im Team: adidas unterstützt mich ab nächstem Jahr als offizieller Ausrüster.
go all in...
16. Dezember 2012
Zürcher Silvesterlauf: Kreienbühl drittbester Schweizer

Als drittbester Schweizer und als Gesamtneunter erreichte der Rütner Christian Kreienbühl das Ziel - und war überglücklich. «Hinter Röthlin und Bandi der drittbeste Schweizer zu sein, stellt mich sehr zufrieden», sagte der 31-jährige Kreienbühl. «Rangmässig, aber auch vom Laufgefühl her», habe er noch nie so gut abgeschnitten an einem Silvesterlauf. «Ich fühlte mich zu dieser Jahreszeit noch nie ähnlich bereit wie an diesem Tag - und das, obwohl ich nach dem Marathon Mitte Oktober die Rennen weniger zielgerichtet angegangen bin als in anderen Jahren.» Rubén Oliver (Ebmatingen) wurde 29. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: Zürcher Silvesterlauf)

>>>  Fanclub: Prozentrechnen mit Kreienbühl  <<<

[Resultat]   [Video - bei 3:50. Alles Gute, Phil!]
14. Dezember 2012
Fanclub Christian Kreienbühl

2006: Erstes Lauftraining nach 5 Jahren Pause.
2007: Erster Marathon.
2008: Erste Trainings beim TV Oerlikon.
2009: Erster ZüriLaufCup Gesamtsieg.
2010: Erstes Trainingslager.
2011: Erste Reduktion des Arbeitspensums.
2012: Es wurde ein Fanclub für mich gegründet?!?!
1. Dezember 2012
Kreienbühl "gewinnt" in Gossau

Derweil gewann der Rütner Christian Kreienbühl den 25. Gossauer Weihnachtslauf. Der in Uster wohnende Eritreer Simon Tesfay hatte das über 8,5 Kilometer führende Rennen eigentlich dominiert. Doch eine Unaufmerksamkeit vor der letzten kurzen Runde kostete ihn wie auch seinen belgischen Begleiter die Aussicht auf den Triumph. Das Duo lief falsch und wurde disqualifiziert. Christian Kreienbühl erbte. «Es ist ein merkwürdiges Gefühl und sicher kein Siegergefühl, denn der Schnellste war nicht ich», sagte er. Bei den Frauen dominierte Renate Wyss. Luzia Schmid (LC Uster) lief auf Rang drei. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb)
[Resultat]
8. November 2012
Woran ich denke, wenn ich laufe. Oder: Warum Laufen nicht langweilig ist.

Oft werde ich von (häufig nicht-laufenden) Leuten gefragt, woran ich denke, wenn ich laufe. Meistens habe ich mit "an nichts, eigentlich" geantwortet. Dies ist aber falsch - oder zumindest nicht immer richtig. Denn mit dieser Antwort unterstreiche ich, was die Leute eigentlich hören wollen: "Ja, laufen ist im Prinzip langweilig." Natürlich stimmt das nicht - sonst würdest Du das hier nicht lesen - und darum hier meine etwas längere Antwort zu diesem Thema.

Für mich gibt es 6 verschiedene Typen von Läufen:

Laufen-Lauf
Laufen, um des Laufens willen. Z. B. Intervall-Training. Bahn-Training. Wettkampf. Tempodauerlauf. Leistungstest. Longrun.
  • Wann ist dieses Intervall endlich fertig?
  • Wie soll ich in diesem Tempo einen Marathon laufen?!
  • Den da vorne kriege ich noch!
  • Warum tue ich mir das eigentlich an?
  • Heute ist nicht mein Tag.
  • Schon 12/17 der Strecke hinter mir!
  • Was gibt schon wieder 138/42.195?
  • Heute ist mein Tag!
  • Wofür habe ich das letzte halbe Jahr trainiert und mich täglich geschunden? Zeig's denen endlich!
  • Aaatackeee - all in!!!

Sozial-Lauf
Training mit Begleitung. Vereinstraining.
  • Wann ist Dein nächster Wettkampf?
  • Mist, der sieht noch sehr locker aus und kann sich immer noch mühelos mit mir unterhalten.
  • Hat Spass gemacht, bis nächsten Dienstag?

Erlebnis-Lauf
Trainingslager. Training während Geschäftsreisen.
  • Wow, diese Landschaft - traumhaft!
  • Psst, da vorne steht ein Reh!
  • Diesen Weg bin ich noch nie gelaufen, ich probier den mal aus.

Meditations-Lauf
  • Nichts.
  • Nach dem Lauf: Wo bin ich eigentlich durchgelaufen?

Kreativ-Lauf
Training während der Mittagspause.
  • Sehr geehrte Damen und Herren, leider...
  • An was denke ich eigentlich beim Laufen? Ich glaube, es gibt 6 verschiedene Typen. Z. B....
  • Wie war das nochmals mit der zündenden Geschäftsidee?
  • Liebes Brautpaar, als Trauzeuge freut es mich ausserordentlich, dass...

Traum-Lauf
1km vor dem Ziel. Kreienbühl attackiert. Haile kontert. Kreienbühl bleibt dran. Zielgerade. Kreienbühl attackiert erneut. Unwiderstehlich. Foto-Finish! Kreienbühl gewinnt Gold!!! Gold für Kreienbühl!!! Die Menge tobt! Autogramme. Siegerinterview. Nationalhymne. Freudentränen. - Erwachen...

Es gibt natürlich auch schöne Kombinationen: z. B. ein sozialer Erlebnislauf, oder ein meditativer Traum-Lauf.
14. Oktober 2012
Trainingspause - Triftbrücke

 
30. September 2012
Besser als der Idealfall

Der Rütner Christian Kreienbühl lief den Berlin-Marathon in 2:15:35 Stunden und erfüllte damit die WM-Limite. Was hat das für Auswirkungen auf seine Zukunftsplanung?

Immer wieder schüttelte Christian Kreienbühl den Kopf. Seine Stimme vibrierte. «Ich kanns auch Stunden nach dem Rennen noch immer nicht richtig fassen.» Sein Berlin Marathon war besser als der Idealfall. Und den vermeintlichen Idealfall hatte der 31-Jährige angesteuert: eine Zeit unter 2:17 Stunden.
Es war nicht so gewesen, dass früh alles auf einen solchen Exploit hingedeutet hätte. «Ich lief von Beginn an meinen Rhythmus und fühlte mich stets ausgezeichnet», sagte Kreienbühl zwar. Gleichzeitig aber war er bald mutterseelenalleine unterwegs. Die Topläufer aus Afrika und ihre Pacemaker waren davongezogen, und neben ihm lief anfänglich ein einziger Mitkonkurrent. Doch das zufällig gebildete Duo harmonierte schlecht. «Mein Kollege lief unregelmässig, sodass ich fast froh war, als er zurückfiel», sagte Kreienbühl. Die an sich unerwünschte Ausgangslage versuchte er ins Positive zu drehen: «Ich konnte nun voll und ganz in mich hineinhören und meinen Rhythmus laufen.» Die enthusiastischen Zuschauer am Streckenrand halfen und trugen ihn. «Wenn ich in einer Gruppe hätte laufen können, hätte ich mehr Energie sparen können. Aber ich war mir auf der gesamten Strecke mental nie alleine vorgekommen», sagte er später.

Ein Steigerungslauf
Und das ermöglichte Kreienbühl eine stärkere zweite Hälfte. Nachdem er die Halbmarathonmarke bei 1:08:21 Stunden passiert hatte, begann er «vorsichtig zu steigern». Knapp 20 Sekunden holte er bis zur 30-km-Passage heraus. Und noch immer spürte er nichts von der gefürchteten «Wand». Also setzte er nochmals zu - und nun markant. In bis zu 3:07 Minuten lief er nun den Kilometer, acht Sekunden schneller als auf der ersten Streckenhälfte. Zum Vergleich: Europameister und Schweizer Rekordhalter Viktor Röthlin kam bei seinen 2:07:23 Stunden auf einen Kilometerschnitt von gut 3:01 Minuten. Ganz durchziehen aber konnte Christian Kreienbühl dieses Tempo nicht: «Um die 40-km-Marke herum kam so etwas wie eine Miniwand.» Sie warf ihn nicht aus dem Konzept. Er konnte mit ihr umgehen. Nur ein klein wenig musste er nun zurückstecken. Alles in allem legte er die zweite Streckenhälfte um gut eine Minute schneller zurück als die erste.
Nach 2:15:35 Stunden hatte Christian Kreienbühl die 42,195 km gemeistert. Um erstaunliche 4:02 Minuten blieb er unter seiner alten Bestmarke. An 13. Stelle in der Schweizer Allzeit-Bestenliste schob er sich damit - und mit Ausnahme von Röthlin handelt es sich um die beste Zeit eines Schweizer Marathonläufers seit 2007 (Christian Belz). Das sind erfreuliche Fakten, die im Hinblick auf das grosse Fernziel Leichtathletik Europameisterschaften 2014 in Zürich ein wichtiges Zeichen darstellen - für Kreienbühl, aber auch für den Verband. Und mit dieser Zeit verbunden ist die Limite für die Weltmeisterschaften des nächsten Sommers in Moskau (2:17:00). Kreienbühl staunt: «Dass mir auch dies glückte, realisierte ich vorerst gar nicht.»

Noch mehr investieren
Mit Coach Rubén Oliver - der Ebmatinger lief in Berlin mit 2:38:16 auf Rang 136 - wird er diese neue Ausgangslage besprechen. Er werde für die nächste Saison einen Plan A mit und einen Plan B ohne WM-Teilnahme machen, sagt der Rütner. Schliesslich habe er zwar die Limite geschafft, aber deshalb sei er noch nicht selektioniert. Ausbezahlt hat sich für ihn die konsequente Ausrichtung auf den Berlin-Marathon. Die Reduktion des Arbeitspensums als IT-Projektleiter bei der UBS von Vollzeit auf 70 Prozent im letzten Dezember gehört dazu. Ebenso aber das konsequente Training. Mitte August zog er abgestimmt auf den Marathontermin für vier Wochen ins Höhentraining nach St.Moritz. Und was folgt nun? Christian Kreienbühl schmunzelt: «Meine Planung lief einzig und allein auf Berlin. Nun gönne ich mir eine Pause.»
Es kann aber gut sein, dass Kreienbühl danach noch mehr in den Laufsport investiert und sein Berufspensum weiter reduziert. Schliesslich sieht er punkto Regeneration viel Potenzial. Klar ist: Kreienbühl wird den Fokus künftig noch stärker auf den Marathon legen. Was für Zeiten künftig möglich sind, kann er aber nicht abschätzen. «Im Moment bin ich etwas ratlos. Ich habe das Gefühl, dass es fast nicht schneller geht. Aber», fügt er an, «irgend etwas kann man immer optimieren.»
(Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb und Nikolas Lütjens | Bild: Daniel Droll)

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15. September 2012
Tagessieg beim Altstätter Städtlilauf

Mit Christian Kreienbühl gewinnt erstmals ein Schweizer den Altstätter Städtlilauf (ASL)

Der amtierende Marathon-Schweizermeister zählt zu den Stammstartern beim ASL und befindet sich in einer ausgezeichneten Form. Den ASL benützte er als letzten Test für den Berlin-Marathon. Dass er als erster Schweizer den Städtlilauf gewinnen könnte, haben einige Kenner der Szene wohl gehofft, aber darauf gewettet hätten wohl nicht viele. Denn es waren auch wieder drei Afrikanische Läufer am Start, die den ASL schon erfolgreich gewonnen haben. So begannen die drei auf den ersten drei Kilometern mit einem horrenden Tempo und für diesen "Fehler" mussten sie büssen. Kreienbühl ging das Anfangstempo der Afrikaner nicht mit und diese kluge Taktik lohnte sich. Bald hatte er einen nach dem anderen wieder eingeholt und in der dritten Runde übernahm der Zürcheroberländer die Führung und lief unbedrängt ins Ziel (Siegerzeit 26:16 für 8,9km). Dank dem Tagessieg von Bernadette Meier bei den Frauen (24:14 für 6,9km) gab es sogar einen Schweizer Doppelsieg.
(Text | Bild: MILA Rheintal, Felix Benz)

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08. September 2012
Trainingslager in St. Moritz

Das Höhentrainingslager St. Moritz in Zahlen:

Aufenthalt in St. Moritz in Tagen: 28
...davon Regentage: 3
...davon ohne Trainingseinheit: 1
Trainingseinheiten insgesamt: 59
...davon reine Laufeinheiten: 50
...davon mit Höchstnote 6 bewertet: 8
...davon mit Mindestnote 1 bewertet: 0
Trainingskilometer (Laufen): 800
Höhenkilometer (Laufen): 9.8
Schlaf in Stunden: 237
Massagen in Minuten: 120
Wellness/Spa in Minuten: 180
Laufschuhe zerschlissen in Paaren: 1.5
Recovery Drink Pulver konsumiert in Kilogramm: 1.5
Buchseiten gelesen: 2300
...davon Seiten über's Laufen: 0

(Bild: alphafoto.com)
07. Juli 2012
«Besser als erwartet»

Christian Kreienbühl hat an den Schweizer Meisterschaften seine Silbermedaille aus dem Vorjahr verteidigt. Auch zwei Athletinnen aus der Region standen in Bern auf dem Podest.

«Es lief besser als erwartet», sagte ein sichtlich zufriedener Christian Kreienbühl nach dem 5000-m-Meisterschafts-Rennen in Bern. Der Rütner konnte nicht nur seine Silbermedaille aus dem Vorjahr verteidigen, sondern überraschend lange mit dem Sieg liebäugeln. Kreienbühl ging das Rennen langsam an, blieb aber stets in Tuchfühlung zur Spitze. Der Allrounder fühlte sich gut - und ging vier Runden vor Schluss in die Offensive. Mit einer Tempoverschärfung sprengte er die dreiköpfige Spitzengruppe. Favorit Rolf Rüfenacht konnte die Pace mitgehen, Christoph Ryffel, der Kreienbühl in Uster im Kampf um 10 000-m-SM-Gold noch geschlagen hatte, musste abreissen lassen.

Die Frage, ob Kreienbühl gar der Überraschungscoup gelingen würde, klärte sich eine Runde vor Schluss. Nun war es Rüfenacht, der das Tempo erhöhte. Kreienbühl versuchte zwar noch mitzugehen, musste den Favoriten dann aber ziehen lassen. «Er war deutlich schneller als ich», zollte Kreienbühl seinem Gegner Anerkennung. Bis ins Ziel nahm Rüfenacht dem zweitplatzierten Oberländer noch über fünf Sekunden ab. Seine Zeit von 14:28,06 Minuten sei angesichts des Rennverlaufs aber «gar nicht so schlecht», befand Kreienbühl, «zu Beginn haben wir doch sehr lange gebummelt.» Nicht zufrieden war Rubén Oliver. Der Ebmatinger blieb als Zwölfter knapp über der 15-Minuten-Marke. (...)
(Text: Zürcher Oberländer, Nikolas Lütjens | Bild: athletiX.ch)

[Resultat]   [Video - bei 00:32:25]
04. Juli 2012
Live Stream: Schweizer Leichtathletik Meisterschaften 2012

Die Schweizer Leichtathletik Meisterschaften 2012 in Bern vom nächsten Freitag/Samstag (6./7. Juli) werden von swiss-sport.tv live übertragen. Mein Start (über 5000m) ist am Samstag, 7. Juli um ca. 19:45 Uhr.
30. Juni 2012
Neue persönliche Bestzeit über 1500m

Erfolgreicher Tempo-Test! Beim Swiss Meeting "Bonus-Track Zentralschweiz" in Nottwil konnte ich dank hervorragender Tempomacher-Arbeit meine persönliche Bestzeit über 1500m um gut 3 Sekunden auf 3:50.97 verbessern. (Bild: athletiX.ch)
[Resultat]   [Video - bei 00:26:50]
26. Juni 2012
Live Stream: Swiss Meeting "Bonus-Track Zentralschweiz"

Das Swiss Meeting "Bonus-Track Zentralschweiz" in Nottwil vom nächsten Samstag (30. Juni) wird von swiss-sport.tv live übertragen. Mein Start (über 1500m) ist um ca. 18:00 Uhr.
22. Juni 2012
10'000m SM in Uster: Silbermedaille und neue persönliche Bestzeit

Ryffel zerstört Kreienbühls Traum
Wieder nur Zweiter: Der Rütner Christian Kreienbühl holte an der Bahn-SM über 10 000 Meter in Uster Silber hinter Christoph Ryffel. über 3000 Meter Steeple gewann die Wetzikerin Fabienne Schlumpf.

Vier vorgezogene Entscheidungen der Schweizer Bahn-Meisterschaften fielen gestern in Uster. Im 10 000-m-Rennen der Männer feierte der für den LC Uster startende Tadesse Abraham zwar den Sieg - aber noch keine SM-Medaille. Der Eritreer, der innert der nächsten zwei Jahre für die Schweiz antreten dürfte, lief zum dritten Mal auf dem Buchholz über 10000 m. Und er tat dies gestern schneller denn je: 29:15,46-Minuten - eine Zeit, deutlich schneller als sämtliche Schweizer im Feld. «Ich bin glücklich», sagte der Trainingspartner von Viktor Röthlin, der mit dem Obwaldner mitten in der Olympia-Vorbereitung steckt.

Gold für den «Halb-Ustermer»
Nach 29:31,85-Minuten und somit gut 16 Sekunden nach Abraham spurtete Christoph Ryffel über die Ziellinie - auch er mit der Freude ins Gesicht geschrieben. Der 23-Jährige steigerte seine eigene Bestmarke des letzten Jahres um fünf Sekunden, obwohl er ohne genaue Anhaltspunkte ins Rennen gestiegen war. Grund dafür bildete ein angeschlagener Oberschenkelmuskel. «Die letzten zweieinhalb, drei Monate waren sehr schwierig», sagte der Berner. Im Trainingslager in den USA befand er sich, als die Beschwerden auftraten. Er kehrte nach Hause zurück und übte sich vorerst im Nichtstun. Erst in den letzten Wochen stellte sich wieder «ein Normalzustand» ein. «Sehr happy» sei er, sagte Christoph Ryffel.
Einen besonderen Bezug machte er zur Örtlichkeit aus. Aus Uster stammt sein Vater Markus, hier wohnt seine Gotte und Onkel Urs. «Ich bin ein halber Ustermer», sagte er, «das war ein Heimrennen.» Ryffel gewann seinen ersten Meistertitel bei den Aktiven.

Kreienbühls Schönheitsfehler
Nach dem dritten Platz vor zwei Jahren und dem zweiten Rang 2011 glückte Christian Kreienbühl die logische Fortsetzung nicht: der Titel. Erneut musste er mit Platz zwei Vorlieb nehmen. Eine gewisse Enttäuschung schwang mit beim aktuellen Schweizer Marathon-Meister: «Vielleicht kann ich mich morgen mehr freuen über dieses Rennen.» Grund dafür gäbe es auf jeden Fall. Kreienbühl lief die 25 Runden schneller denn je, steigerte sich um rund 15 Sekunden im Vergleich mit seiner bisherigen Bestmarke. Nur hatte seine Zeit von 30:02,66 auch einen naheliegenden Schönheitsfehler: die 30-Minuten Grenze verpasste er hauchdünn.
Chancenlos war er im Vergleich zum um sieben Jahre jüngeren Ryffel. «Auf den ersten Kilometern zog ich mit, und das war wohl im Endeffekt der Grund, dass ich gegen Schluss etwas abbaute», vermutete er. Er hatte intuitiv früh erfasst, in welcher Verfassung sich Ryffel befindet: «Wenn Christoph derart früh die Initiative übernimmt, muss man mit ihm rechnen.» Und darum musste er sich mit «einem Rennen ohne viel Taktik» abgeben.
Bei den Frauen setzte sich Altmeisterin Mirja Jenni in 34:00,67-Minuten souverän durch und lieferte einen weiteren Beweis, dass mit ihr in Zukunft wieder zu rechnen sein wird. Nach zwei Fersenoperationen und der Geburt des dritten Kindes kann die Bernerin nun wieder angreifen. Die EM 2014 ist ihr Ziel. Silber ging an Deborah Büttel, Bronze an Monika Oberlin.

Schlumpf ohne Konkurrenz
Zum Titel über 3000 m Steeple lief bei den Frauen die Wetzikerin Fabienne Schlumpf. Die 23-Jährige landete einen ungefährdeten Start-Ziel-Sieg. In Anbetracht der fehlenden Konkurrenz ist auch die mässige Zeit von 10:09,98 Minuten erklärt. «Ein Titel ist immer toll», sagte sie strahlend. Der zweite bei der Elite ist es, nachdem sie bereits vor drei Jahren auf dem Letzigrund reüssiert hatte.
Angelangt ist Fabienne Schlumpf mittlerweile auf einem deutlich höheren Leistungsniveau. 9:55,50 lief sie kürzlich. Nur um eine halbe Sekunde verpasste sie damit die Limite für die Europameisterschaften von nächster Woche in Helsinki. «Ich bin fleissig gewesen», erklärte sie den Leistungssprung. Die Freude über die starke Zeit gewichtet sie deutlich höher als das Verpassen der ersten internationalen EliteMeisterschaften. «Mir bleibt noch Zeit, und spätestens in zwei Jahren für die Heim-EM in Zürich müsste es eigentlich klappen.»
Erstmals als Meister bei den Männern feiern lassen konnte sich der Schaffhauser Marco Kern. Bei seinem ersten Rennen über die Hindernisstrecke überhaupt gelang ihm in 8:57,76 Minuten sogleich eine Saisonbestmarke. «Nun kann ich auch das Kapitel Freiluft-Titel endlich abhaken», lachte der Routinier - dies nicht zuletzt im Hinblick auf die Freiluft-Meisterschaften in zwei Wochen in Bern. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: athletiX.ch)

[Resultat]   [Bericht]
13. Juni 2012
Einstieg in die Bahnsaison geglückt

Bei guten Bedingungen (inkl. Tempomacher - danke!) ist mir über 3000m beim 22. Oberseemeeting in Rapperswil-Jona der Einstieg in die kurze Bahnsaison geglückt: neue persönliche Bestzeit (08:22.80). Nun steht in den kommenden drei Wochen je ein Bahn-Wettkampf auf dem Programm (10'000m, 1500m, 5000m); danach widme ich mich wieder dem Marathon.
[Resultat]
26. Mai 2012
Christian Kreienbühl ist Schweizer Meister der Waffenläuffer

Im Rahmen des Pfingstlaufes wurde zum sechsten Mal die Schweizer Meisterschaft durchgeführt. Christian Kreienbühl aus Rüti liess Titelverteidiger Konrad von Allmen aus Olten das Nachsehen.

106 Waffenläufer und 13 Waffenläuferinnen warfen sich in die vom Veranstalter zur Verfügung gestellten Tarnanzüge und schnallten sich eine Packung inklusive Sturmgewehr um. Bei 22 Grad nahmen die getarnten Läufer in Vollmontur die zehn Kilometer lange Strecke in Angriff. Auf dem Weg zum Schweizer Meister setzte sich Christian Kreienbühl aus dem zürcherischen Rüti bereits von Anfang an von der Konkurrenz ab. «Ich wollte heute gewinnen», verdeutlichte der 30-Jährige im Ziel. Bereits vor drei Jahren hat er gewonnen, heuer konnte er mit einem deutlichen Vorsprung von über zwei Minuten auf Vorjahressieger Konrad von Allmen aus Olten ins Ziel einlaufen. «Da ich mich von Anfang an von der Konkurrenz distanziert habe, konnte ich meinem eigenen Tempo folgen», gab sich Kreienbühl zufrieden. Obwohl er mit einem Sieg gerechnet habe, sei er stolz auf seine Zeit von 35 Minuten und 33,6 Sekunden sowie den Meistertitel.
(Text | Bild: Aargauer Zeitung, Monique Iseli)

[Resultat]
12. Mai 2012
Marathon ist härter als 50 Bahnrunden in Rio

Nach vier SM-Silbermedaillen im vergangenen Jahr wurde Christian Kreienbühl (TV Oerlikon) in Zürich erstmals Schweizer Meister im Marathon. Der 30-jährige Zürcher Oberländer über das Leiden des Langstreckenläufers, den nunmehr besiegten «Fluch des ewigen Zweiten» und seine fünfjährige Laufabstinenz. (Text: Swiss Athletics Magazin, Manuel Stocker)
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05. Mai 2012
"TV Oerlikon 1" gewinnt die SOLA-Stafette 2012

Mit dem Team TV Oerlikon 1 konnten wir auch dieses Jahr die SOLA-Stafette für uns entscheiden. Das Team TV Oerlikon 2 erreichte den hervorragenden 29. Rang von 824 Teams.
[Resultat]   [Bericht]
22. April 2012
Weit mehr als nur der Meistertitel

Interview (Swiss Athletics Web TV)
Beitrag Tagesschau Hauptausgabe (Schweizer Fernsehen)
Zürich Marathon 2012 - Das Magazin (Schweizer Sportfernsehen)
Bericht Swiss Athletics
Resultat Datasport

Zwei freuten sich im Ziel des 10. Zürich Marathons besonders: Maja Neuenschwander und der Rütner Christian Kreienbühl. Sie hatten mehr geschafft, als nur den Schweizer-Meister-Titel geholt.

Schon etliche Meter vor der Ziellinie reckten der Rütner Christian Kreienbühl und Minuten später auch Maja Neuenschwander die Arme gegen den Himmel. In Siegerpose überquerten sie jeweils die Ziellinie, danach ballten sie die Faust, mehrmals, lächelten und begannen ihre Empfindungen innert kürzester Zeit fast druckreif zu formulieren. Beide hatten auf den 42,195 km durch Zürich und entlang des rechten Seeufers bis Meilen Renngeschichte geschrieben und Grossartiges geleistet.
Schweizer Meister wurden sie, dank ihrer Zeiten aber noch viel mehr: Neuenschwander unterbot als Zweite mit 2:31:55 Stunden die Limite für die Olympischen Spiele dieses Sommers in London, Kreienbühl durchbrach die 2:20-Stundengrenze, was in Zürich seit Röthlin und seit 2007 niemandem mehr geglückt war. Nach 2:19:37 Stunden lief Kreienbühl als Elfter über die Ziellinie. «Idealer hätte dieses Rennen für mich kaum verlaufen können», sagte der IT-Spezialist. «In den Tagen vor dem Rennen nannte ich als primäres Ziel das Durchbrechen der 2:20-Stundengrenze, als es dann aber derart regnete, verschob sich die Priorität doch in Richtung Rang.»

Gut mit Wieser harmoniert
Jetzt glückte ihm beides. Christian Kreienbühl hatte allen Grund, sich über seinen ersten nationalen Meistertitel zu freuen: Letztes Jahr belegte er vier Mal Rang zwei, im Marathon, über zehn Kilometer auf der Strasse und über 5000 und 10000 m auf der Bahn.
Dabei konnte Kreienbühl nicht von einem Tempomacher profitieren. Mit Patrick Wieser verfügte er aber während drei Vierteln der Distanz über einen ebenbürtigen Mitkonkurrenten. «Wir harmonierten gut miteinander», sagte Kreienbühl und verdeutlichte: «Indem wir uns regelmässig in der Führungsarbeit ablösten, waren wir weniger dem zum Teil doch heftigen Wind ausgesetzt.» Erst auf den letzten 10 km war Kreienbühl auf sich alleine gestellt. Auch diese Herausforderung bewältigte er. Und damit glückte dem 31-Jährigen bei seiner sechsten Teilnahme die sechste Steigerung: von anfänglich 2:46:28 und zuletzt 2:24:54 und 2:21:47 nochmals um einen Schritt von 2:10 Minuten hinunter.
Einen Namen hat er sich damit unter den Zürcher Fans geschaffen. «Obwohl auf meiner Startnummer der Familienname notiert war, feuerten mich Unzählige mit dem Vornamen an», sagte er. Und mit seiner jüngsten Zeit unterstrich Kreienbühl seine längerfristigen Ambitionen in Richtung EM-Marathon von 2014 in Zürich. Mehr als realistisch scheinen diese nun.

Röthlins SMS
Bereits die Fahrkarte an die Olympischen Spiele dieses Sommers gelöst hat Maja Neuenschwander. Im Gegensatz zu Kreienbühl konnte sie auf Unterstützung von zwei langjährigen Marathon-Begleitern zählen, sodass sich die 32-jährige Bernerin vor allem auf sich konzentrieren und einfach mitlaufen konnte.
Stets im Fahrplan war das Trio unterwegs. Spätestens auf der langen Zielgeraden am Mythenquai mit der laufenden Zeit im Ziel vor Augen wusste Maja Neuenschwander: «Da kann nichts mehr schief gehen. Das grosse Ziel ist erreicht.» Nach 2:31:55 Stunden kreuzte sie die Ziellinie. über 1:05 Minuten Reserve verfügte sie zum geforderten Minimalwert für Olympia. Und ihre eigene Bestmarke vom letzten Herbst in Berlin steigerte sie um nicht weniger als 1:50 Minuten. Für einen moralischen Kick sorgte eine SMS von Viktor Röthlin, erhalten in den letzten Tagen vor dem Rennen: «Beiss auf die Zähne, Maja, kämpfe auf den letzten Kilometern, wenns hart wird und überall schmerzt. Es lohnt sich.» An diese Worte dachte die Bernerin auf dem letzten Abschnitt.

Olivia Kurtz als Lichtblick
Während bei den Männern der 28-jährige Kenianer Franklin Chepkwony in 2:10:57 siegte, gewann bei den Frauen die Äthiopierin Workenesh Tola (2:31:23) vor Neuenschwander. Für die grosse Überraschung des Frauenrennens sorgte aber Olivia Kurtz. Die 26-Jährige aus Esslingen lief ihren ersten Marathon in 2:50:12 Stunden, was zum dritten Platz in der SM-Wertung hinter Neuenschwander und Jasmin Nunige reichte. «Es lief mir fantastisch», sagte sie, «und das Endergebnis liegt weit über dem Erhofften». Ihre erste Medaille auf nationaler Ebene bezeichnete sie als «das Tüpfchen auf dem i.» Und auch ihr eröffnet diese Leistung Perspektiven in Richtung der Europameisterschaften in zwei Jahren.
(Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)
01. April 2012
Zwölf Kenianer vor starkem Kreienbühl

Der Testlauf für den Zürich Marathon gelang Christian Kreienbühl optimal. Der Zürcher Oberländer hatte sich für den Berliner Halbmarathon eine Zeit um 1:06:30 Stunden vorgenommen - er erreichte das Ziel nach 1:05:55 als 15., war damit bester Schweizer und drittschnellster Nichtkenianer. Die Ostafrikaner mit dem scheinbar unerschöpflichen Reservoir an Spitzenläufern nahmen die Plätze 1 bis 12 ein. Denis Koech siegte in der Weltklassezeit von 59:14 Minuten vor Weltmeister Wilson Kiprop. Der 18-Jährige Koech hatte erst Mitte Februar sein erstes Rennen ausserhalb Kenias bestritten.

Kreienbühl orientierte sich verständlicherweise nicht an den Kenianern. «Das ist eine andere Welt», sagt der 30-Jährige. Stattdessen spannte er mit dem besten Deutschen Markus Weiss-Latzko, der am Ende direkt vor Kreienbühl klassiert war, und Michael Ott (17.) vom TV Unterstrass zusammen. Mit diesem hatte er kürzlich ein Trainingslager in Portugal besucht. «Wir harmonierten gut und liefen die ganze Strecke gemeinsam», sagt der Athlet vom TV Oerlikon. Im Schlussspurt distanzierte er Ott noch um drei Sekunden.

Kreienbühls Fahrplan für den Zürich Marathon am 22. April stimmt. Im vergangenen Jahr, bei seiner fünften Teilnahme am Heimrennen, stellte er in 2:21:47 Stunden eine persönliche Bestzeit auf und wurde Elfter und SM-Zweiter. In seinem neunten Rennen über die 42,195 Kilometer will er nun «möglichst nahe an die 2:20 laufen». (Text: Tages Anzeiger)

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25. März 2012
Live Stream Beliner Halbmarathon

Der Berliner Halbmarathon vom nächsten Sonntag (1. April) wird von n-tv live übertragen. Start des Halbmarathons ist um 10:45 Uhr und es sind einige schnelle Schweizer auf der Startliste.
04. - 24. März 2012
Trainingslager Portugal

3 Wochen Trainingslager in Portugal (Monte Gordo) mit dem CISM Langstrecken Team.
20. Februar 2012
Programm Update

Weiteres Wettkampf-Programm für den Frühling geklärt! Vorher geht die Reise aber noch für 3 Wochen nach Portugal (Monte Gordo) ins Trainingslager.
04. - 19. Februar 2012
Trainingslager Südafrika

Während 2 Wochen Trainingslager in Südafrika (Dullstroom, Johannesburg) konnten wir von perfekten Trainingsbedingungen profitieren.
14. Januar 2012
Zweitbester Schweizer beim internationalen Cross de Vidy (Lausanne)

11 Jahre nach meiner letzten Teilnahme an einem Cross (SM in Thun, 2000), gelang mir beim internationalen Cross de Vidy (Lausanne) als zweitbester Schweizer über 8km ein gutes Resultat. Im Rahmen des CISM-Länderkampfes platzierte sich unser Schweizer Team auf Rang 2 hinter Frankreich - aber vor Belgien, Irland und Luxemburg. (Bild: athletiX.ch)
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31. Dezember 2011
Frohes neues Jahr aus Prag!

 
12. Dezember 2011
2. Rang beim Post-Cup

(Bild: Post-Cup)

[Resultat]
11. Dezember 2011
Kreienbühls Wagemut unbelohnt

Der Kenianer Paul Kipkorir und seine Landsfrau Caroline Chepkwony wiederholten am Zürcher Silvesterlauf ihre Vorjahressiege. Als bester Oberländer klassierte sich der Rütner Christian Kreienbühl auf dem 16. Rang.

Es war ein merkwürdiges Rennen. Unisono hielten sich die hoch dotierten und gewohnt vorneweg laufenden Afrikaner in der Anfangsphase des Zürcher Silvesterlaufs zurück. Philipp Bandi fand sich unverhofft an der Spitze vor. «Was sind denn das für Spielchen?», fragte sich der Berner.
Als die Favoriten, angeführt von Vorjahressieger Paul Kipkorir, den Rhythmus erhöhten, vermochte Bandi nicht mehr zu folgen. Rang 7 belegte er und war trotzdem bester Schweizer - vor Michel Brügger (8.) und Viktor Röthlin (9.). «Schade, ich konnte nicht folgen, als sie schliesslich doch noch kamen», sagte Bandi. An Röthlin orientierte er sich nicht. Der Marathon-Europameister des Vorjahres sagte: «Ich bin nach einer langen Saison müde - in den Beinen, aber auch im Kopf.» Und das wirkte sich auch auf das Laufgefühl aus: «Es war ein Geknorze, und nur den Zuschauern habe ich es zu verdanken, dass ich ins Ziel gekommen bin.»

Kreienbühl zu offensiv
ähnliche Gefühle empfand nach den 8,8 km durch die Zürcher Innenstadt auch der Rütner Christian Kreienbühl. Damit hatte er nicht gerechnet. «Ich hatte mehr erwartet», gab er unumwunden zu. Mehr als auf Platz 16 «nur achtbester Schweizer» zu sein. «Ich wollte zu viel und bin zu schnell ins Rennen gestiegen, anschliessend musste ich dafür büssen.» Zwei Wochen zuvor in Basel hatte er praktisch gleichzeitig mit Brügger das Ziel erreicht. Damals aber war Kreienbühl das Rennen vorsichtiger angegangen und hatte seinen Widersacher erst im Verlaufe des Rennens eingeholt. Brügger startete auch in Zürich sehr offensiv - und kam auf der etwas kürzeren Distanz durch. Platz acht zwischen Bandi und Röthlin ist ein Topergebnis für den Freiburger.

Nur von Bandi bezwungen
Trotz des Rückschlags war es dem 30-jährigen Oberländer im Ziel zum Feiern zumute. Mit Weisswein stiess er mit Kollegen an. «Ende Saison ist das möglich», sagte er. Und die Saison ist dem Aushängeschild des TV Oerlikon weit besser geglückt als erhofft. Vier zweite Plätze an verschiedenen Schweizer Meisterschaften konnte er feiern. Und im sechsteiligen Post-Cup, der inoffiziellen Schweizer Strassenlauf-Meisterschaft, der im Silvesterlauf seinen Abschluss fand, verteidigte er seinen zweiten Rang - hinter Bandi, aber vor Brügger, Marco Kern, Röthlin und seinem Klubkollegen und Trainer Rubén Oliver (Ebmatingen). «Unglaublich, davon hätte ich noch vor wenigen Wochen nicht zu träumen gewagt.»

EM als Fernziel
Nachdem Kreienbühl in den kurzen Rennen - den 3000 m in Bern und der Jungfrau-Meile - hatte überraschen können, roch er Lunte. Und obwohl er keine spezielle Formplanung verfolgte, reüssierte er. Belohnt wird er mit einem Preisgeld von 5000 Franken. Viel Geld für einen, der den Sport bis vor Kurzem als reines Freizeitvergnügen betrieben hat. «Dieses Geld fliesst vollumfänglich ins Laufen. Ich werde es vor allem für Trainingslager einsetzen.» Bei Christian Kreienbühl sind mittlerweile auch internationale Ambitionen herangewachsen. Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2014 in Zürich sind seine Vision. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: athletiX.ch)

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27. November 2011
ZKB JugendLaufCup Weekend/Siegerehrung

Beim Trainingsweekend im Rahmen des ZKB JugendLaufCup hatte ich mindestens genau so viel Spass wie die 40 schnellsten Kids: Vortrag von Sarah Meier, Photo-Termin, Training, Kletterwand, Zauberer, Siegerehrung und Autogrammstunde! (Bild: PHOTOPRESS)
26. November 2011
Abraham doppelt nach, Kreienbühl mit neuer Taktik

Tadesse Abraham vom LC Uster und der Rütner Christian Kreienbühl überzeugten am Basler Stadtlauf auf unterschiedliche Weise.

Tadesse Abraham (LC Uster) hat eine Woche nach der Corrida Bulloise auch den Basler Stadtlauf gewonnen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Viktor Röthlin. Der Marathon-Europameister und regelmässige Trainingspartner Abrahams wusste ob der Qualität des Eritreers. «Tadesse war der Chef im Feld», sagte Röthlin anerkennend. Auch Abraham selber freute sich: «Endlich konnte ich auch einmal in Basel gewinnen. Die Form stimmt nach wie vor.»
Nicht ganz auf demselben hohen Level läuft der Rütner Christian Kreienbühl. Doch der vierfache Schweizer Vizemeister der vergangenen Saison hat auf die überholspur gewechselt: «Mir ist im Vergleich zur Corrida Bulloise ein erstaunlicher Vorwärtsschritt geglückt.» Dabei strich er eine gegenteilige Taktik heraus: «Damals ging ich das Rennen offensiv an und musste dafür büssen. Jetzt hielt ich mich anfänglich zurück und attackierte erfolgreich.»

Eine ungeahnte Perspektive
Die jüngste Taktik war bedeutend erfolgreicher. Auf Position 16 und auf Rang vier im Post-Cup, dem Klassement der Schweizer, schaffte sich Kreienbühl schliesslich in Basel vor, nachdem er sich vorerst am Ebmatinger Ruben Oliver (schliesslich 21./6. Post-Cup), Marco Kern (19.), Lukas Ebneter (22.) und Johannes Morgenthaler (23.) orientiert hatte. «Es machte sich besser bezahlt, am Schluss aufzudrehen», sagte Kreienbühl.
Im Post-Cup-Zwischenklassement hat Kreienbühl seinen zweiten Zwischenrang weiter gefestigt. Und gar eine ungeahnte Perspektive bietet sich dem 30-Jährigen: Er kann aus eigener Kraft noch an die Spitze vorstossen. Wahrscheinlich ist dies allerdings nicht. Nur ein Post-Cup-Sieg am Zürcher Silvesterlauf, also klassiert sein als bester Schweizer, würde ihm helfen. Solchen Gedankenspielen gibt sich Kreienbühl nicht hin: «Bandi und Röthlin schlagen, das ist nicht realistisch». Weit wahrscheinlicher aber ist, dass er Platz zwei hält. Der Vorsprung auf den drittplatzierten Marco Kern beträgt 20 Punkte, und nicht zuletzt hat Kreienbühl diesmal den Schaffhauser hinter sich gelassen.
Neben Abraham, Kreienbühl und Oliver unterstrichen in Basel weitere Oberländer ihre starke Verfassung: Simon Tesfay (TG Hütten/Uster) belegte hinter Viktor Röthlin, aber vor Kreienbühl, Rang 14, und bei den Frauen lief Luzia Schmid (LC Uster) auf Position 13. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: athletiX.ch)

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19. November 2011
Kreienbühl büsste die Spitzenposition ein

Der Zürcher Langstreckenspezialist Christian Kreienbühl (30) musste seine Führung im nationalen Post-Cup abtreten - nicht unerwartet. «Mitziehen mit den Besten», von dieser Losung sah der Athlet des TV Oerlikon nämlich schon vor dem Rennen über 8km an der Corrida Bulloise ab. Dabei wäre er als Leader des Zwischenklassements in der nationalen Strassenlauf-Serie für eine solche Taktik doch prädestiniert gewesen. «Ich fühlte mich nach der Trainingspause noch nicht bereit für solche Tempi, für Rhythmuswechsel», lieferte Kreienbühl die Erklärung. Die Afrikaner (mit Tagessieger Tadesse Abraham vom LC Uster) liess er deshalb ziehen, ebenso die schnellsten Schweizer, angeführt von Philipp Bandi. Und auch bei den beiden Schaffhauser Herausforderern Marco Kern und Hamid Mohammednur musste der vierfache SM-Zweite im laufenden Jahr (5000 m, 10 000 m Bahn und Strasse, Marathon) «abreissen lassen». Erst als 21. oder im Mittelfeld erreichte Kreienbühl das Ziel, im Post-Cup-Tagesklassement resultierte daraus der 5. Platz.

Seine Spitzenposition im Overall-Ranking des Post-Cups ist der Zürcher Oberländer vor dem Basler Stadtlauf vom nächsten Samstag los. Bandi überholte ihn um einen Punkt. Allerdings ist seine Ausgangslage weiterhin vielversprechend. Der Vorsprung auf den drittklassierten Kern beträgt 19 Punkte. Kreienbühl hält trotzdem fest: «Da liegt noch ein grosses Stück Arbeit vor mir.» Der Zeithorizont für diese Aussage war dabei nicht auf die Entscheidung im Post-Cup ausgerichtet. Kreienbühl denkt längerfristig an einen Frühlingsmarathon, den er mit grösster Wahrscheinlichkeit wiederum in Zürich bestreiten wird. (Text: Tages Anzeiger, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)

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15. November 2011
Post-Cup - Start in die Schlussphase

Mit der Corrida Bulloise am kommenden Samstag tritt der Post-Cup 2011 in die entscheidende Phase. Mehrere Fragen stellen sich.
Rund zwei Monate liegt das letzte Post-Cup-Rennen, der Greifenseelauf, zurück. Die Ungewissheit der Läuferinnen und Läufer ist aber nicht nur deswegen besonders gross. «Wie steht es um meine Form?» fragen sich praktisch alle und folglich: «Wie hat sich das Kräfteverhältnis in der Zwischenzeit verschoben?»
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01. Oktober 2011
Midi zu Gast beim TV Oerlikon

Kolumne von Midi Gottet in der aktuellen Ausgabe von FIT for LIFE.
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25. September 2011
Trainingspause - Risetenpass

 
20. September 2011
Post-Cup - Leader mit Glücksgefühlen

Patricia Morceli (Cham/TV Cham) und Christian Kreienbühl (Rüti/TV Oerlikon) führen das Zwischenklassement des diesjährigen Post-Cups nach drei von sechs Rennen an. Die 37-jährige Mutter, Hausfrau und Läuferin, im letzten Jahr EM-Teilnehmerin im Marathon sowie der 30-jährige IT-Spezialist und (Marathon-) Aufsteiger sind zwei neue Namen auf dieser Stufe. Im Interview erklären sie ihr Befinden und ihre Ziele. (Bild: Zürcher Oberländer)
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17. September 2011
Kreienbühl ist Post-Cup-Leader

Die Zürcher Langstreckler brillierten am 32. Greifenseelauf
Viktor Röthlin und die Spitzengruppe mit den Afrikanern waren am 32. Greifenseelauf schon nach 500 m dem Rest des Feldes davongezogen. In der ersten Verfolgergruppe aber bestimmten Zürcher den Rhythmus entscheidend mit. Und einer profilierte sich bis zum Schluss besonders: Christian Kreienbühl. Platz 8 belegte der Rütner vom TV Oerlikon - 4:01 Minuten hinter Röthlin. In Siegerpose überquerte er die Ziellinie. «Ich bin sehr zufrieden», sagte der 30-Jährige.
Die Zeit von 1:09:22 Stunden war weniger der Auslöser dieser Glückgefühle denn der Rang. Zweitbester Schweizer war er. «Das hätte ich nie prognostiziert», sagte der vierfache SM-Zweite dieses Jahres und wandte sich an Lukas Ebneter. Der St. Galler war als Zehnter und drittbester Schweizer eingelaufen. Schon am Vorabend waren sie in Kontakt miteinander getreten. Kreienbühl sandte ihm im Chat ein Bild aus vergangenen Juniorenzeiten, auf dem sie beim Frauenfelder Waffenlauf zusammen auf dem Podest stehen; «Wie wärs, wenns wieder einmal dazu kommen würde?»

Das dritte Topergebnis
Für Kreienbühl handelte es sich um das dritte Topergebnis im dritten Rennen des diesjährigen Post-Cups. Die Folge davon: Nach der Hälfte von sechs Rennen führt er das Zwischenklassement an. «Diese Ausgangslage will ich in den vorweihnächtlichen Strassenläufen nutzen», blickt er selbstbewusst auf die nächsten Monate. Doch vorerst steht eine Trainingspause an. Sein Körper verdient nach einer harten Saison Regeneration. Mitte Oktober wird er mit einem gezielten Neuaufbau beginnen.
Neben Kreienbühl profilierten sich weitere Zürcher. Bergläufer und Duathlet Stephan Wenk (Greifensee/TG Hütten), eine Woche zuvor bester Schweizer am Jungfrau-Marathon (8.), lief als Zwölfter und vierter Schweizer ein, Christoph Menzi (Egg/TG Hütten), als schnellstes OK-Mitglied, belegte Platz 14. Bei den Frauen platzierte sich Olivia Kurtz (Esslingen/LC Meilen) auf Position 17. (Text: Tages-Anzeiger, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)
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09. September 2011
Kreienbühl staunte und liess staunen

Der Rütner Marathon- und Langstrecken-Spezialist Christian Kreienbühl brillierte an der Jungfrau-Meile in Interlaken und erstaunte das Fachpublikum ebenso wie sich selber. Platz sieben erkämpfte er sich über die 1609 m - eine Distanz, die er sonst nie wettkampfmässig in Angriff nimmt. «Das ist unglaublich, hätte ich vor dem Rennen nie für möglich gehalten», sagte der 30-jährige vierfache Silber-Medaillengewinner von den diesjährigen Schweizer Meisterschaften.
Das Rennen bereitete ihm «extremen Spass». Er umschrieb: «Diese Ambiance, und wie schnell alles ging - einzigartig.» Ein Wunschstart glückte Kreienbühl dank seinem Topergebnis zum diesjährigen Post-Cup. Bereits bei der Auftaktprüfung, dem Berner Stadtlauf von Ende August über 3 km, fand er in Philipp Bandi und Marco Kern nur zwei Bezwinger. In der Gesamtwertung nimmt er punktgleich mit Kern Position zwei ein. Das sind gute Perspektiven, jetzt, wo in dieser inoffiziellen Schweizer Strassenmeisterschaft die längeren Distanzen folgen - unter anderem der Greifenseelauf vom nächsten Samstag. (Text: Zürcher Oberländer | Bild: PHOTOPRESS)
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25. August 2011
3. Rang beim Auftakt zum Post-Cup in Bern

Kreienbühl forderte Mittelstreckler: Es ist ein erfolgreiches Jahr für den Langstreckler Christian Kreienbühl vom TV Oerlikon: SM-Zweiter wurde er im Marathon, über 10 km (Strasse), 10000 m und über 5000 m. Gestern überzeugte er in Bern zum Auftakt des Post-Cups 2011 als Dritter im Einladungsrennen über 3000 m. «Das war eine tolle Sache», sagte er im Ziel. Wie kam es, dass er sich gegen die stärksten Bahn-, Mittel- und Langstreckler hatte behaupten können? «Mein Vorteil war, dass Favorit Philipp Bandi vom ersten Meter an aufs Tempo drückte», sagte Kreienbühl. So waren die grundschnelleren 1500-m-Spezialisten ebenso gefordert. Neben Bandi musste Kreienbühl im Endkampf nur Marco Kern, dem SM-Zweiten über 1500 m, den Vortritt lassen. Entsprechend zufrieden war er: «Ich habe wohl das Optimum herausgeholt.» Und er konnte das neu lancierte Rennen vor dem Bundeshaus geniessen: «Die Stimmung war trotz des Regens hervorragend.» Das viele Wasser auf der Strasse erforderte jedoch höchste Konzentration. Die Sturzgefahr war beträchtlich. (...) (Text: Tages-Anzeiger | Bild: PHOTOPRESS)
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24. August 2011
2.5 Wochen Trainingslager in St. Moritz

Die letzten zweieinhalb Wochen verbrachte ich mit Klubkollegen des TV Oerlikon im Höhentrainingslager in St. Moritz. Die Trainingsbedingungen waren perfekt! (Bild: alphafoto.com)
06. August 2011
Vize-Schweizermeistertitel Nr. 4 im 2011

Die ausser Konkurrenz laufenden Clint Perrett (LC Basel/Aus) und Simon Tesfay (TG Hütten/Eri) zogen Rolf Rüfenacht (TSV Düdingen) über weite Strecken im Schlepptau. 200 m vor dem Ziel setzte sich Rüfenacht an die Spitze. Und wie an der SM über 10'000 m vermochte dem Universiade-Qualifikanten im Schlussspurt keiner mehr zu folgen. Christian Kreienbühl (TV Oerlikon) errang sein viertes SM-Silber in diesem Jahr, nachdem er schon im Marathon, über 10 km (Strasse) und 10'000 m (Bahn) Zweiter geworden war. (Text: Swiss Athletics | Bild: athletiX.ch)
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21. Juli 2011
Militaerweltspiele Rio 10000m: 14. Rang

Bei abermals feucht-heissen Temperaturen kam ich an den CISM Military World Games in Rio de Janeiro im Final über 10'000m (31h nach dem Vorlauf!) mit 30:20.35 erneut bis an 3 Sekunden an meine persönliche Bestzeit heran. Dies reichte für den 14. Schlussrang. (Bild: Swiss Athletics)
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20. Juli 2011
Militaerweltspiele Rio 10000m: fuer Final qualifiziert

Bei feucht-heissen Temperaturen konnte ich mich an den CISM Military World Games in Rio de Janeiro für den Final über 10'000m qualifizieren. Mit einer Zeit von 30:22,71 kam ich bis an 5 Sekunden an meine persönliche Bestzeit heran und erreichte die 14. Zeit von 38 gemeldeten Teilnehmern (beide Halbfinals). (Bild: Jogos Rio 2011)
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10. Juni 2011
2. Rang 10'000m Bahn SM

Silbermedaille bei den 10'000m Schweizermeisterschaften (Bahn) in Uster! Beim dritten Start bei Schweizermeisterschaften im 2011 ist dies bereits die dritte Silbermedaille. Zudem kann man unter "Palmarès" eine neue persönliche Bestzeit finden. (Bild: atheltiX.ch)
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25. Mai 2011
Einstieg in die Bahnsaison geglückt

Bei perfekten Bedingungen ist mir über 5000m beim Mini-Internationalen Meeting in Koblenz der Einstieg in die Bahnsaison geglückt: neue persönliche Bestzeit. (Bild: atheltiX.ch)
[Resultat]
15. Mai 2011
Laktatstufentests für Läufer

Wie Rubén Oliver und ich anfangs Jahr mittels Laktatstufentest an der Marathonform geschliffen haben. Den Test haben wir beim erfahrenen Team der Leistungsdiagnostik an der Schulthess Klinik absolviert. (Bild: Schulthess Klinik)
[Interview]
07. Mai 2011
TV Oerlikon SOLA-Chalengers gewinnen die SOLA-Stafette 2011

Mit dem Team "TV Oerlikon SOLA-Challengers" haben wir den alten Streckenrekord pulverisiert und konnten uns so den Gesamtsieg der SOLA-Stafette 2011 sichern.
[Resultat]   [Bericht]
01. Mai 2011
Neue Website

Neue Website lanciert - inkl. Twitter, Facebook, XING, RSS Feed. Ab sofort gibt es regelmässiger und ausführlichere News.
17. April 2011
2. Rang Marathon SM

Silbermedaille bei den Marathon Schweizermeisterschaften in Zürich! Ausserdem haben wir mit dem TV Oerlikon die Team-SM gewonnen.
[Resultat]   [Bericht 1 | Bericht 2]
02. April 2011
2. Rang 10km Strassen SM

Silbermedaille bei den 10km Schweizermeisterschaften (Strasse) in Lyss (hinter Viktor Röthlin)! Nach der bronzenen Auszeichnung in Uster (10'000m) letztes Jahr, meine zweite SM Medaille überhaupt. (Bild: atheltiX.ch)
[Resultat]   [Bericht]
20. März 2011
Spanien (Sevilla)

1 Tag Trainingspause und Ausflug nach Spanien (Sevilla).
13. - 26. März 2011
Trainingslager Portugal

2 Wochen Trainingslager in Portugal (Monte Gordo).
26. Februar 2011
Bremgarter Reusslauf

2. Rang beim Bremgarter Reusslauf hinter Kadi Nesero. (Bild: Foto-Mengi)
[Resultat]
06. - 20. Februar 2011
Trainingslager Südafrika

2 Wochen Trainingslager in Südafrika (Potchefstroom, Johannesburg) mit dem TV Oerlikon.
08. Januar 2011
Neujahrslauf Dietikon

Dreifacher TV Oerlikon Sieg am Neujahrslauf in Dietikon (ZKB ZüriLaufCup). (Bild: netpictures.ch)
[Resultat]
01. Januar 2001
-
31. Dezember 2010

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