marathonläufer
Christian
Kreienbuehl
 
 
12. Mai 2012
Marathon ist härter als 50 Bahnrunden in Rio

Nach vier SM-Silbermedaillen im vergangenen Jahr wurde Christian Kreienbühl (TV Oerlikon) in Zürich erstmals Schweizer Meister im Marathon. Der 30-jährige Zürcher Oberländer über das Leiden des Langstreckenläufers, den nunmehr besiegten «Fluch des ewigen Zweiten» und seine fünfjährige Laufabstinenz. (Text: Swiss Athletics Magazin, Manuel Stocker)
[weiterlesen...]
05. Mai 2012
"TV Oerlikon 1" gewinnt die SOLA-Stafette 2012

Mit dem Team TV Oerlikon 1 konnten wir auch dieses Jahr die SOLA-Stafette für uns entscheiden. Das Team TV Oerlikon 2 erreichte den hervorragenden 29. Rang von 824 Teams.
[Resultat]   [Bericht]
22. April 2012
Weit mehr als nur der Meistertitel

Interview (Swiss Athletics Web TV)
Beitrag Tagesschau Hauptausgabe (Schweizer Fernsehen)
Zürich Marathon 2012 - Das Magazin (Schweizer Sportfernsehen)
Bericht Swiss Athletics
Resultat Datasport

Zwei freuten sich im Ziel des 10. Zürich Marathons besonders: Maja Neuenschwander und der Rütner Christian Kreienbühl. Sie hatten mehr geschafft, als nur den Schweizer-Meister-Titel geholt.

Schon etliche Meter vor der Ziellinie reckten der Rütner Christian Kreienbühl und Minuten später auch Maja Neuenschwander die Arme gegen den Himmel. In Siegerpose überquerten sie jeweils die Ziellinie, danach ballten sie die Faust, mehrmals, lächelten und begannen ihre Empfindungen innert kürzester Zeit fast druckreif zu formulieren. Beide hatten auf den 42,195 km durch Zürich und entlang des rechten Seeufers bis Meilen Renngeschichte geschrieben und Grossartiges geleistet.
Schweizer Meister wurden sie, dank ihrer Zeiten aber noch viel mehr: Neuenschwander unterbot als Zweite mit 2:31:55 Stunden die Limite für die Olympischen Spiele dieses Sommers in London, Kreienbühl durchbrach die 2:20-Stundengrenze, was in Zürich seit Röthlin und seit 2007 niemandem mehr geglückt war. Nach 2:19:37 Stunden lief Kreienbühl als Elfter über die Ziellinie. «Idealer hätte dieses Rennen für mich kaum verlaufen können», sagte der IT-Spezialist. «In den Tagen vor dem Rennen nannte ich als primäres Ziel das Durchbrechen der 2:20-Stundengrenze, als es dann aber derart regnete, verschob sich die Priorität doch in Richtung Rang.»

Gut mit Wieser harmoniert
Jetzt glückte ihm beides. Christian Kreienbühl hatte allen Grund, sich über seinen ersten nationalen Meistertitel zu freuen: Letztes Jahr belegte er vier Mal Rang zwei, im Marathon, über zehn Kilometer auf der Strasse und über 5000 und 10000 m auf der Bahn.
Dabei konnte Kreienbühl nicht von einem Tempomacher profitieren. Mit Patrick Wieser verfügte er aber während drei Vierteln der Distanz über einen ebenbürtigen Mitkonkurrenten. «Wir harmonierten gut miteinander», sagte Kreienbühl und verdeutlichte: «Indem wir uns regelmässig in der Führungsarbeit ablösten, waren wir weniger dem zum Teil doch heftigen Wind ausgesetzt.» Erst auf den letzten 10 km war Kreienbühl auf sich alleine gestellt. Auch diese Herausforderung bewältigte er. Und damit glückte dem 31-Jährigen bei seiner sechsten Teilnahme die sechste Steigerung: von anfänglich 2:46:28 und zuletzt 2:24:54 und 2:21:47 nochmals um einen Schritt von 2:10 Minuten hinunter.
Einen Namen hat er sich damit unter den Zürcher Fans geschaffen. «Obwohl auf meiner Startnummer der Familienname notiert war, feuerten mich Unzählige mit dem Vornamen an», sagte er. Und mit seiner jüngsten Zeit unterstrich Kreienbühl seine längerfristigen Ambitionen in Richtung EM-Marathon von 2014 in Zürich. Mehr als realistisch scheinen diese nun.

Röthlins SMS
Bereits die Fahrkarte an die Olympischen Spiele dieses Sommers gelöst hat Maja Neuenschwander. Im Gegensatz zu Kreienbühl konnte sie auf Unterstützung von zwei langjährigen Marathon-Begleitern zählen, sodass sich die 32-jährige Bernerin vor allem auf sich konzentrieren und einfach mitlaufen konnte.
Stets im Fahrplan war das Trio unterwegs. Spätestens auf der langen Zielgeraden am Mythenquai mit der laufenden Zeit im Ziel vor Augen wusste Maja Neuenschwander: «Da kann nichts mehr schief gehen. Das grosse Ziel ist erreicht.» Nach 2:31:55 Stunden kreuzte sie die Ziellinie. über 1:05 Minuten Reserve verfügte sie zum geforderten Minimalwert für Olympia. Und ihre eigene Bestmarke vom letzten Herbst in Berlin steigerte sie um nicht weniger als 1:50 Minuten. Für einen moralischen Kick sorgte eine SMS von Viktor Röthlin, erhalten in den letzten Tagen vor dem Rennen: «Beiss auf die Zähne, Maja, kämpfe auf den letzten Kilometern, wenns hart wird und überall schmerzt. Es lohnt sich.» An diese Worte dachte die Bernerin auf dem letzten Abschnitt.

Olivia Kurtz als Lichtblick
Während bei den Männern der 28-jährige Kenianer Franklin Chepkwony in 2:10:57 siegte, gewann bei den Frauen die Äthiopierin Workenesh Tola (2:31:23) vor Neuenschwander. Für die grosse Überraschung des Frauenrennens sorgte aber Olivia Kurtz. Die 26-Jährige aus Esslingen lief ihren ersten Marathon in 2:50:12 Stunden, was zum dritten Platz in der SM-Wertung hinter Neuenschwander und Jasmin Nunige reichte. «Es lief mir fantastisch», sagte sie, «und das Endergebnis liegt weit über dem Erhofften». Ihre erste Medaille auf nationaler Ebene bezeichnete sie als «das Tüpfchen auf dem i.» Und auch ihr eröffnet diese Leistung Perspektiven in Richtung der Europameisterschaften in zwei Jahren.
(Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)
01. April 2012
Zwölf Kenianer vor starkem Kreienbühl

Der Testlauf für den Zürich Marathon gelang Christian Kreienbühl optimal. Der Zürcher Oberländer hatte sich für den Berliner Halbmarathon eine Zeit um 1:06:30 Stunden vorgenommen - er erreichte das Ziel nach 1:05:55 als 15., war damit bester Schweizer und drittschnellster Nichtkenianer. Die Ostafrikaner mit dem scheinbar unerschöpflichen Reservoir an Spitzenläufern nahmen die Plätze 1 bis 12 ein. Denis Koech siegte in der Weltklassezeit von 59:14 Minuten vor Weltmeister Wilson Kiprop. Der 18-Jährige Koech hatte erst Mitte Februar sein erstes Rennen ausserhalb Kenias bestritten.

Kreienbühl orientierte sich verständlicherweise nicht an den Kenianern. «Das ist eine andere Welt», sagt der 30-Jährige. Stattdessen spannte er mit dem besten Deutschen Markus Weiss-Latzko, der am Ende direkt vor Kreienbühl klassiert war, und Michael Ott (17.) vom TV Unterstrass zusammen. Mit diesem hatte er kürzlich ein Trainingslager in Portugal besucht. «Wir harmonierten gut und liefen die ganze Strecke gemeinsam», sagt der Athlet vom TV Oerlikon. Im Schlussspurt distanzierte er Ott noch um drei Sekunden.

Kreienbühls Fahrplan für den Zürich Marathon am 22. April stimmt. Im vergangenen Jahr, bei seiner fünften Teilnahme am Heimrennen, stellte er in 2:21:47 Stunden eine persönliche Bestzeit auf und wurde Elfter und SM-Zweiter. In seinem neunten Rennen über die 42,195 Kilometer will er nun «möglichst nahe an die 2:20 laufen». (Text: Tages Anzeiger)

[Resultat]   [Bericht]
25. März 2012
Live Stream Beliner Halbmarathon

Der Berliner Halbmarathon vom nächsten Sonntag (1. April) wird von n-tv live übertragen. Start des Halbmarathons ist um 10:45 Uhr und es sind einige schnelle Schweizer auf der Startliste.
04. - 24. März 2012
Trainingslager Portugal

3 Wochen Trainingslager in Portugal (Monte Gordo) mit dem CISM Langstrecken Team.
20. Februar 2012
Programm Update

Weiteres Wettkampf-Programm für den Frühling geklärt! Vorher geht die Reise aber noch für 3 Wochen nach Portugal (Monte Gordo) ins Trainingslager.
04. - 19. Februar 2012
Trainingslager Südafrika

Während 2 Wochen Trainingslager in Südafrika (Dullstroom, Johannesburg) konnten wir von perfekten Trainingsbedingungen profitieren.
14. Januar 2012
Zweitbester Schweizer beim internationalen Cross de Vidy (Lausanne)

11 Jahre nach meiner letzten Teilnahme an einem Cross (SM in Thun, 2000), gelang mir beim internationalen Cross de Vidy (Lausanne) als zweitbester Schweizer über 8km ein gutes Resultat. Im Rahmen des CISM-Länderkampfes platzierte sich unser Schweizer Team auf Rang 2 hinter Frankreich - aber vor Belgien, Irland und Luxemburg. (Bild: athletiX.ch)
[Resultat]   [Bericht]
31. Dezember 2011
Frohes neues Jahr aus Prag!

 
12. Dezember 2011
2. Rang beim Post-Cup

(Bild: Post-Cup)

[Resultat]
11. Dezember 2011
Kreienbühls Wagemut unbelohnt

Der Kenianer Paul Kipkorir und seine Landsfrau Caroline Chepkwony wiederholten am Zürcher Silvesterlauf ihre Vorjahressiege. Als bester Oberländer klassierte sich der Rütner Christian Kreienbühl auf dem 16. Rang.

Es war ein merkwürdiges Rennen. Unisono hielten sich die hoch dotierten und gewohnt vorneweg laufenden Afrikaner in der Anfangsphase des Zürcher Silvesterlaufs zurück. Philipp Bandi fand sich unverhofft an der Spitze vor. «Was sind denn das für Spielchen?», fragte sich der Berner.
Als die Favoriten, angeführt von Vorjahressieger Paul Kipkorir, den Rhythmus erhöhten, vermochte Bandi nicht mehr zu folgen. Rang 7 belegte er und war trotzdem bester Schweizer - vor Michel Brügger (8.) und Viktor Röthlin (9.). «Schade, ich konnte nicht folgen, als sie schliesslich doch noch kamen», sagte Bandi. An Röthlin orientierte er sich nicht. Der Marathon-Europameister des Vorjahres sagte: «Ich bin nach einer langen Saison müde - in den Beinen, aber auch im Kopf.» Und das wirkte sich auch auf das Laufgefühl aus: «Es war ein Geknorze, und nur den Zuschauern habe ich es zu verdanken, dass ich ins Ziel gekommen bin.»

Kreienbühl zu offensiv
ähnliche Gefühle empfand nach den 8,8 km durch die Zürcher Innenstadt auch der Rütner Christian Kreienbühl. Damit hatte er nicht gerechnet. «Ich hatte mehr erwartet», gab er unumwunden zu. Mehr als auf Platz 16 «nur achtbester Schweizer» zu sein. «Ich wollte zu viel und bin zu schnell ins Rennen gestiegen, anschliessend musste ich dafür büssen.» Zwei Wochen zuvor in Basel hatte er praktisch gleichzeitig mit Brügger das Ziel erreicht. Damals aber war Kreienbühl das Rennen vorsichtiger angegangen und hatte seinen Widersacher erst im Verlaufe des Rennens eingeholt. Brügger startete auch in Zürich sehr offensiv - und kam auf der etwas kürzeren Distanz durch. Platz acht zwischen Bandi und Röthlin ist ein Topergebnis für den Freiburger.

Nur von Bandi bezwungen
Trotz des Rückschlags war es dem 30-jährigen Oberländer im Ziel zum Feiern zumute. Mit Weisswein stiess er mit Kollegen an. «Ende Saison ist das möglich», sagte er. Und die Saison ist dem Aushängeschild des TV Oerlikon weit besser geglückt als erhofft. Vier zweite Plätze an verschiedenen Schweizer Meisterschaften konnte er feiern. Und im sechsteiligen Post-Cup, der inoffiziellen Schweizer Strassenlauf-Meisterschaft, der im Silvesterlauf seinen Abschluss fand, verteidigte er seinen zweiten Rang - hinter Bandi, aber vor Brügger, Marco Kern, Röthlin und seinem Klubkollegen und Trainer Rubén Oliver (Ebmatingen). «Unglaublich, davon hätte ich noch vor wenigen Wochen nicht zu träumen gewagt.»

EM als Fernziel
Nachdem Kreienbühl in den kurzen Rennen - den 3000 m in Bern und der Jungfrau-Meile - hatte überraschen können, roch er Lunte. Und obwohl er keine spezielle Formplanung verfolgte, reüssierte er. Belohnt wird er mit einem Preisgeld von 5000 Franken. Viel Geld für einen, der den Sport bis vor Kurzem als reines Freizeitvergnügen betrieben hat. «Dieses Geld fliesst vollumfänglich ins Laufen. Ich werde es vor allem für Trainingslager einsetzen.» Bei Christian Kreienbühl sind mittlerweile auch internationale Ambitionen herangewachsen. Die Leichtathletik-Europameisterschaften 2014 in Zürich sind seine Vision. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: athletiX.ch)

[Resultat]
27. November 2011
ZKB JugendLaufCup Weekend/Siegerehrung

Beim Trainingsweekend im Rahmen des ZKB JugendLaufCup hatte ich mindestens genau so viel Spass wie die 40 schnellsten Kids: Vortrag von Sarah Meier, Photo-Termin, Training, Kletterwand, Zauberer, Siegerehrung und Autogrammstunde! (Bild: PHOTOPRESS)
26. November 2011
Abraham doppelt nach, Kreienbühl mit neuer Taktik

Tadesse Abraham vom LC Uster und der Rütner Christian Kreienbühl überzeugten am Basler Stadtlauf auf unterschiedliche Weise.

Tadesse Abraham (LC Uster) hat eine Woche nach der Corrida Bulloise auch den Basler Stadtlauf gewonnen. Zu den ersten Gratulanten gehörte Viktor Röthlin. Der Marathon-Europameister und regelmässige Trainingspartner Abrahams wusste ob der Qualität des Eritreers. «Tadesse war der Chef im Feld», sagte Röthlin anerkennend. Auch Abraham selber freute sich: «Endlich konnte ich auch einmal in Basel gewinnen. Die Form stimmt nach wie vor.»
Nicht ganz auf demselben hohen Level läuft der Rütner Christian Kreienbühl. Doch der vierfache Schweizer Vizemeister der vergangenen Saison hat auf die überholspur gewechselt: «Mir ist im Vergleich zur Corrida Bulloise ein erstaunlicher Vorwärtsschritt geglückt.» Dabei strich er eine gegenteilige Taktik heraus: «Damals ging ich das Rennen offensiv an und musste dafür büssen. Jetzt hielt ich mich anfänglich zurück und attackierte erfolgreich.»

Eine ungeahnte Perspektive
Die jüngste Taktik war bedeutend erfolgreicher. Auf Position 16 und auf Rang vier im Post-Cup, dem Klassement der Schweizer, schaffte sich Kreienbühl schliesslich in Basel vor, nachdem er sich vorerst am Ebmatinger Ruben Oliver (schliesslich 21./6. Post-Cup), Marco Kern (19.), Lukas Ebneter (22.) und Johannes Morgenthaler (23.) orientiert hatte. «Es machte sich besser bezahlt, am Schluss aufzudrehen», sagte Kreienbühl.
Im Post-Cup-Zwischenklassement hat Kreienbühl seinen zweiten Zwischenrang weiter gefestigt. Und gar eine ungeahnte Perspektive bietet sich dem 30-Jährigen: Er kann aus eigener Kraft noch an die Spitze vorstossen. Wahrscheinlich ist dies allerdings nicht. Nur ein Post-Cup-Sieg am Zürcher Silvesterlauf, also klassiert sein als bester Schweizer, würde ihm helfen. Solchen Gedankenspielen gibt sich Kreienbühl nicht hin: «Bandi und Röthlin schlagen, das ist nicht realistisch». Weit wahrscheinlicher aber ist, dass er Platz zwei hält. Der Vorsprung auf den drittplatzierten Marco Kern beträgt 20 Punkte, und nicht zuletzt hat Kreienbühl diesmal den Schaffhauser hinter sich gelassen.
Neben Abraham, Kreienbühl und Oliver unterstrichen in Basel weitere Oberländer ihre starke Verfassung: Simon Tesfay (TG Hütten/Uster) belegte hinter Viktor Röthlin, aber vor Kreienbühl, Rang 14, und bei den Frauen lief Luzia Schmid (LC Uster) auf Position 13. (Text: Zürcher Oberländer, Jörg Greb | Bild: athletiX.ch)

[Resultat]
19. November 2011
Kreienbühl büsste die Spitzenposition ein

Der Zürcher Langstreckenspezialist Christian Kreienbühl (30) musste seine Führung im nationalen Post-Cup abtreten - nicht unerwartet. «Mitziehen mit den Besten», von dieser Losung sah der Athlet des TV Oerlikon nämlich schon vor dem Rennen über 8km an der Corrida Bulloise ab. Dabei wäre er als Leader des Zwischenklassements in der nationalen Strassenlauf-Serie für eine solche Taktik doch prädestiniert gewesen. «Ich fühlte mich nach der Trainingspause noch nicht bereit für solche Tempi, für Rhythmuswechsel», lieferte Kreienbühl die Erklärung. Die Afrikaner (mit Tagessieger Tadesse Abraham vom LC Uster) liess er deshalb ziehen, ebenso die schnellsten Schweizer, angeführt von Philipp Bandi. Und auch bei den beiden Schaffhauser Herausforderern Marco Kern und Hamid Mohammednur musste der vierfache SM-Zweite im laufenden Jahr (5000 m, 10 000 m Bahn und Strasse, Marathon) «abreissen lassen». Erst als 21. oder im Mittelfeld erreichte Kreienbühl das Ziel, im Post-Cup-Tagesklassement resultierte daraus der 5. Platz.

Seine Spitzenposition im Overall-Ranking des Post-Cups ist der Zürcher Oberländer vor dem Basler Stadtlauf vom nächsten Samstag los. Bandi überholte ihn um einen Punkt. Allerdings ist seine Ausgangslage weiterhin vielversprechend. Der Vorsprung auf den drittklassierten Kern beträgt 19 Punkte. Kreienbühl hält trotzdem fest: «Da liegt noch ein grosses Stück Arbeit vor mir.» Der Zeithorizont für diese Aussage war dabei nicht auf die Entscheidung im Post-Cup ausgerichtet. Kreienbühl denkt längerfristig an einen Frühlingsmarathon, den er mit grösster Wahrscheinlichkeit wiederum in Zürich bestreiten wird. (Text: Tages Anzeiger, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)

[Resultat]   [Bericht]
15. November 2011
Post-Cup - Start in die Schlussphase

Mit der Corrida Bulloise am kommenden Samstag tritt der Post-Cup 2011 in die entscheidende Phase. Mehrere Fragen stellen sich.
Rund zwei Monate liegt das letzte Post-Cup-Rennen, der Greifenseelauf, zurück. Die Ungewissheit der Läuferinnen und Läufer ist aber nicht nur deswegen besonders gross. «Wie steht es um meine Form?» fragen sich praktisch alle und folglich: «Wie hat sich das Kräfteverhältnis in der Zwischenzeit verschoben?»
[weiterlesen...]   [Resultat]
01. Oktober 2011
Midi zu Gast beim TV Oerlikon

Kolumne von Midi Gottet in der aktuellen Ausgabe von FIT for LIFE.
[weiterlesen...]
25. September 2011
Trainingspause - Risetenpass

 
20. September 2011
Post-Cup - Leader mit Glücksgefühlen

Patricia Morceli (Cham/TV Cham) und Christian Kreienbühl (Rüti/TV Oerlikon) führen das Zwischenklassement des diesjährigen Post-Cups nach drei von sechs Rennen an. Die 37-jährige Mutter, Hausfrau und Läuferin, im letzten Jahr EM-Teilnehmerin im Marathon sowie der 30-jährige IT-Spezialist und (Marathon-) Aufsteiger sind zwei neue Namen auf dieser Stufe. Im Interview erklären sie ihr Befinden und ihre Ziele. (Bild: Zürcher Oberländer)
[weiterlesen...]   [Resultat]
17. September 2011
Kreienbühl ist Post-Cup-Leader

Die Zürcher Langstreckler brillierten am 32. Greifenseelauf
Viktor Röthlin und die Spitzengruppe mit den Afrikanern waren am 32. Greifenseelauf schon nach 500 m dem Rest des Feldes davongezogen. In der ersten Verfolgergruppe aber bestimmten Zürcher den Rhythmus entscheidend mit. Und einer profilierte sich bis zum Schluss besonders: Christian Kreienbühl. Platz 8 belegte der Rütner vom TV Oerlikon - 4:01 Minuten hinter Röthlin. In Siegerpose überquerte er die Ziellinie. «Ich bin sehr zufrieden», sagte der 30-Jährige.
Die Zeit von 1:09:22 Stunden war weniger der Auslöser dieser Glückgefühle denn der Rang. Zweitbester Schweizer war er. «Das hätte ich nie prognostiziert», sagte der vierfache SM-Zweite dieses Jahres und wandte sich an Lukas Ebneter. Der St. Galler war als Zehnter und drittbester Schweizer eingelaufen. Schon am Vorabend waren sie in Kontakt miteinander getreten. Kreienbühl sandte ihm im Chat ein Bild aus vergangenen Juniorenzeiten, auf dem sie beim Frauenfelder Waffenlauf zusammen auf dem Podest stehen; «Wie wärs, wenns wieder einmal dazu kommen würde?»

Das dritte Topergebnis
Für Kreienbühl handelte es sich um das dritte Topergebnis im dritten Rennen des diesjährigen Post-Cups. Die Folge davon: Nach der Hälfte von sechs Rennen führt er das Zwischenklassement an. «Diese Ausgangslage will ich in den vorweihnächtlichen Strassenläufen nutzen», blickt er selbstbewusst auf die nächsten Monate. Doch vorerst steht eine Trainingspause an. Sein Körper verdient nach einer harten Saison Regeneration. Mitte Oktober wird er mit einem gezielten Neuaufbau beginnen.
Neben Kreienbühl profilierten sich weitere Zürcher. Bergläufer und Duathlet Stephan Wenk (Greifensee/TG Hütten), eine Woche zuvor bester Schweizer am Jungfrau-Marathon (8.), lief als Zwölfter und vierter Schweizer ein, Christoph Menzi (Egg/TG Hütten), als schnellstes OK-Mitglied, belegte Platz 14. Bei den Frauen platzierte sich Olivia Kurtz (Esslingen/LC Meilen) auf Position 17. (Text: Tages-Anzeiger, Jörg Greb | Bild: PHOTOPRESS)
[Resultat]
09. September 2011
Kreienbühl staunte und liess staunen

Der Rütner Marathon- und Langstrecken-Spezialist Christian Kreienbühl brillierte an der Jungfrau-Meile in Interlaken und erstaunte das Fachpublikum ebenso wie sich selber. Platz sieben erkämpfte er sich über die 1609 m - eine Distanz, die er sonst nie wettkampfmässig in Angriff nimmt. «Das ist unglaublich, hätte ich vor dem Rennen nie für möglich gehalten», sagte der 30-jährige vierfache Silber-Medaillengewinner von den diesjährigen Schweizer Meisterschaften.
Das Rennen bereitete ihm «extremen Spass». Er umschrieb: «Diese Ambiance, und wie schnell alles ging - einzigartig.» Ein Wunschstart glückte Kreienbühl dank seinem Topergebnis zum diesjährigen Post-Cup. Bereits bei der Auftaktprüfung, dem Berner Stadtlauf von Ende August über 3 km, fand er in Philipp Bandi und Marco Kern nur zwei Bezwinger. In der Gesamtwertung nimmt er punktgleich mit Kern Position zwei ein. Das sind gute Perspektiven, jetzt, wo in dieser inoffiziellen Schweizer Strassenmeisterschaft die längeren Distanzen folgen - unter anderem der Greifenseelauf vom nächsten Samstag. (Text: Zürcher Oberländer | Bild: PHOTOPRESS)
[Resultat]   [Bericht]
25. August 2011
3. Rang beim Auftakt zum Post-Cup in Bern

Kreienbühl forderte Mittelstreckler: Es ist ein erfolgreiches Jahr für den Langstreckler Christian Kreienbühl vom TV Oerlikon: SM-Zweiter wurde er im Marathon, über 10 km (Strasse), 10000 m und über 5000 m. Gestern überzeugte er in Bern zum Auftakt des Post-Cups 2011 als Dritter im Einladungsrennen über 3000 m. «Das war eine tolle Sache», sagte er im Ziel. Wie kam es, dass er sich gegen die stärksten Bahn-, Mittel- und Langstreckler hatte behaupten können? «Mein Vorteil war, dass Favorit Philipp Bandi vom ersten Meter an aufs Tempo drückte», sagte Kreienbühl. So waren die grundschnelleren 1500-m-Spezialisten ebenso gefordert. Neben Bandi musste Kreienbühl im Endkampf nur Marco Kern, dem SM-Zweiten über 1500 m, den Vortritt lassen. Entsprechend zufrieden war er: «Ich habe wohl das Optimum herausgeholt.» Und er konnte das neu lancierte Rennen vor dem Bundeshaus geniessen: «Die Stimmung war trotz des Regens hervorragend.» Das viele Wasser auf der Strasse erforderte jedoch höchste Konzentration. Die Sturzgefahr war beträchtlich. (...) (Text: Tages-Anzeiger | Bild: PHOTOPRESS)
[Resultat]   [Bericht]
24. August 2011
2.5 Wochen Trainingslager in St. Moritz

Die letzten zweieinhalb Wochen verbrachte ich mit Klubkollegen des TV Oerlikon im Höhentrainingslager in St. Moritz. Die Trainingsbedingungen waren perfekt! (Bild: alphafoto.com)
06. August 2011
Vize-Schweizermeistertitel Nr. 4 im 2011

Die ausser Konkurrenz laufenden Clint Perrett (LC Basel/Aus) und Simon Tesfay (TG Hütten/Eri) zogen Rolf Rüfenacht (TSV Düdingen) über weite Strecken im Schlepptau. 200 m vor dem Ziel setzte sich Rüfenacht an die Spitze. Und wie an der SM über 10'000 m vermochte dem Universiade-Qualifikanten im Schlussspurt keiner mehr zu folgen. Christian Kreienbühl (TV Oerlikon) errang sein viertes SM-Silber in diesem Jahr, nachdem er schon im Marathon, über 10 km (Strasse) und 10'000 m (Bahn) Zweiter geworden war. (Text: Swiss Athletics | Bild: athletiX.ch)
[Resultat]   [Bericht]
21. Juli 2011
Militaerweltspiele Rio 10000m: 14. Rang

Bei abermals feucht-heissen Temperaturen kam ich an den CISM Military World Games in Rio de Janeiro im Final über 10'000m (31h nach dem Vorlauf!) mit 30:20.35 erneut bis an 3 Sekunden an meine persönliche Bestzeit heran. Dies reichte für den 14. Schlussrang. (Bild: Swiss Athletics)
[Resultat]   [Bericht 1 | Bericht 2]
20. Juli 2011
Militaerweltspiele Rio 10000m: fuer Final qualifiziert

Bei feucht-heissen Temperaturen konnte ich mich an den CISM Military World Games in Rio de Janeiro für den Final über 10'000m qualifizieren. Mit einer Zeit von 30:22,71 kam ich bis an 5 Sekunden an meine persönliche Bestzeit heran und erreichte die 14. Zeit von 38 gemeldeten Teilnehmern (beide Halbfinals). (Bild: Jogos Rio 2011)
[Resultat]   [Bericht]
10. Juni 2011
2. Rang 10'000m Bahn SM

Silbermedaille bei den 10'000m Schweizermeisterschaften (Bahn) in Uster! Beim dritten Start bei Schweizermeisterschaften im 2011 ist dies bereits die dritte Silbermedaille. Zudem kann man unter "Palmarès" eine neue persönliche Bestzeit finden. (Bild: atheltiX.ch)
[Resultat]   [Bericht 1 | Bericht 2 | Bericht 3]
25. Mai 2011
Einstieg in die Bahnsaison geglückt

Bei perfekten Bedingungen ist mir über 5000m beim Mini-Internationalen Meeting in Koblenz der Einstieg in die Bahnsaison geglückt: neue persönliche Bestzeit. (Bild: atheltiX.ch)
[Resultat]
15. Mai 2011
Laktatstufentests für Läufer

Wie Rubén Oliver und ich anfangs Jahr mittels Laktatstufentest an der Marathonform geschliffen haben. Den Test haben wir beim erfahrenen Team der Leistungsdiagnostik an der Schulthess Klinik absolviert. (Bild: Schulthess Klinik)
[Interview]
07. Mai 2011
TV Oerlikon SOLA-Chalengers gewinnen die SOLA-Stafette 2011

Mit dem Team "TV Oerlikon SOLA-Challengers" haben wir den alten Streckenrekord pulverisiert und konnten uns so den Gesamtsieg der SOLA-Stafette 2011 sichern.
[Resultat]   [Bericht]
01. Mai 2011
Neue Website

Neue Website lanciert - inkl. Twitter, Facebook, XING, RSS Feed. Ab sofort gibt es regelmässiger und ausführlichere News.
17. April 2011
2. Rang Marathon SM

Silbermedaille bei den Marathon Schweizermeisterschaften in Zürich! Ausserdem haben wir mit dem TV Oerlikon die Team-SM gewonnen.
[Resultat]   [Bericht 1 | Bericht 2]
02. April 2011
2. Rang 10km Strassen SM

Silbermedaille bei den 10km Schweizermeisterschaften (Strasse) in Lyss (hinter Viktor Röthlin)! Nach der bronzenen Auszeichnung in Uster (10'000m) letztes Jahr, meine zweite SM Medaille überhaupt. (Bild: atheltiX.ch)
[Resultat]   [Bericht]
20. März 2011
Spanien (Sevilla)

1 Tag Trainingspause und Ausflug nach Spanien (Sevilla).
13. - 26. März 2011
Trainingslager Portugal

2 Wochen Trainingslager in Portugal (Monte Gordo).
26. Februar 2011
Bremgarter Reusslauf

2. Rang beim Bremgarter Reusslauf hinter Kadi Nesero. (Bild: Foto-Mengi)
[Resultat]
06. - 20. Februar 2011
Trainingslager Südafrika

2 Wochen Trainingslager in Südafrika (Potchefstroom, Johannesburg) mit dem TV Oerlikon.
08. Januar 2011
Neujahrslauf Dietikon

Dreifacher TV Oerlikon Sieg am Neujahrslauf in Dietikon (ZKB ZüriLaufCup). (Bild: netpictures.ch)
[Resultat]
01. Januar 2001
-
31. Dezember 2010

Die News der alten Website wurden hier archiviert.